Kleinkind als Beifahrer bei 191 km/h: Schweizer in Vorarlberg unterwegs
Die Polizei hatte am Pfingstwochenende viel zu tun.
Ein Schweizer Autofahrer ist am Samstag im Vorarlberger Pfingstverkehr mit einer Geschwindigkeit von 191 Stundenkilometern auf der Rheintalautobahn (A14) aufgefallen. Auf dem Beifahrersitz saß ein etwa vier Jahre alter Bub, der offensichtlich nicht ordnungsgemäß gesichert war.
Eine Anhaltung sei nicht möglich gewesen, hieß es. Gestoppt wurden hingegen ein junger Mann bei Dornbirn-Nord - 180 km/h in einer 80er-Zone - und ein Tiroler auf der Arlbergschnellstraße (S16).
Der junge Mann war laut Polizei am Freitagabend auf der L200 in Richtung Achraintunnel unterwegs, sein Auto wurde vorläufig beschlagnahmt. Zusätzlich zum Autoschlüssel musste er auch seinen Führerschein abgeben. Der Tiroler fuhr am Sonntagvormittag bei Innerbraz mit 139 statt der erlaubten 80 km/h.
Kinder nur lose angegurtet
Auch ihm wurde seine Lenkberechtigung an Ort und Stelle entzogen. Zwei Kinder im Alter von einem und drei Jahren saßen nur sehr lose angegurtet in ihren Kindersitzen. Nach einer entsprechenden Sicherung der Kleinkinder übernahm die Gattin des Mannes das Steuer.
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