Ei im Nest: Baby-News bei den Bartgeiern "Romeo" und "Juliet"

Zwei Bartgeier sitzen auf einem Felsen vor einem Felswand.
Ende Februar könnte im Alpenzoo ein Küken schlüpfen. Bartgeier zählen zu den seltensten Greifvögeln Europas, jede Brut ist wichtig für den Artenschutz.

Der Alpenzoo Innsbruck geht mit Baby-News in das neue Jahr: Bartgeierdame "Juliet" hat Sonntagabend ein Ei gelegt und wechselt sich seither mit ihrem Partner "Romeo" beim Brüten ab.

Bartgeier sitzt in einem Nest und bewacht ein Ei.

"Romeo" und "Juliet" bekommen Nachwuchs

"Nun heißt es, Daumen drücken und gespannt bleiben", teilte das Tierpark-Team am Freitag mit: "Bartgeier zählen zu den seltensten Greifvögeln Europas und stehen exemplarisch für erfolgreiche Artenschutzprogramme."

Jede Brut sei von großer Bedeutung, sowohl für den Alpenzoo als auch für den internationalen Erhalt der Vögel.

Die Brutzeit beträgt durchschnittlich 55 Tage, Ende Februar könnte dann also ein Küken schlüpfen. Das Jungtier wird für rund vier Monate von den Eltern versorgt; sobald es groß genug ist, wird es in einem Nationalpark ausgewildert.

Bereits mehrfache Eltern

"Romeo" und "Juliet" sind seit 2014 im Alpenzoo und bereits erfahren in der Aufzucht von Jungen, sie hatten bereits zwei Mal Nachwuchs.

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