58-jähriger Skifahrer in Tirol lag tot neben Piste
Die Bergrettung war im Einsatz (Symbolbild)
Zusammenfassung
- 58-jähriger dänischer Skifahrer im Zillertal tödlich verunglückt, Reanimationsversuche erfolglos.
- Unfallhergang unklar, Polizei bittet Zeugen – insbesondere eine Frau – um Hinweise.
- Am Samstag forderten drei Lawinen in Österreich acht Todesopfer, darunter vier Mitglieder einer Alpenvereinsgruppe.
Ein 58-jähriger Skifahrer ist am späten Sonntagnachmittag im Skigebiet Zillertal Arena in Rohrberg (Bezirk Schwaz) bei einem Skiunfall tödlich verunglückt. Der Däne wurde gegen 17 Uhr reglos neben der Piste in einem steilen Waldstück entdeckt, berichtete die Polizei.
Die Pistenrettung versuchte noch, den Mann zu reanimieren. Der Notarzt konnte schließlich nur mehr den Tod des Skifahrers feststellen.
Zeugenaufruf
Der Unfallhergang war bisher unklar. Die Exekutive bat daher mögliche Zeugen - insbesondere eine Frau, die anscheinend bei der Unfallstelle gewesen war - sich zu melden.
Däne in Bad Gastein tot aufgefunden
Erst vor einer Woche war ein weiterer dänischer Urlauber in Bad Gastein nach einer Suchaktion von Bergrettungskräften tot aufgefunden worden. Er war am Rande des Bachbettes der Gasteiner Arche vor den ersten Steilstufen des oberen Wasserfalls im Ortsgebiet leblos im Schnee liegend aufgefunden. Für den Mann kam jede Hilfe zu spät. Er dürfte erfroren sein.
Acht Lawinentote an nur einem Tag
Drei Lawinen haben in Österreich am Samstag acht Menschenleben gefordert. Im Salzburger Pongau - im Bereich Bad Hofgastein sowie im Großarltal - wurden fünf Menschen getötet, bei Pusterwald im steirischen Bezirk Murtal starben drei tschechische Tourengeher. Die Lawinengefahr ist in den Alpen seit Tagen zumeist auf den Warnstufen zwei bis drei von fünf. Am Sonntag wurde bekannt, dass es sich bei vier Opfern in Großarl um Mitglieder einer Alpenvereins-Ausbildungsgruppe handelt.
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