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Steiermark: Extreme Hitze sorgt für zahlreiche Bergrettungseinsätze

Erschöpfte Kletterer mussten aus einer Felswand gerettet werden, mehrere Wanderer klagten über Kreislaufbeschwerden.
Grip

Die Hitze hat am Samstag zu mehreren Bergrettungseinsätzen in der Steiermark geführt. Am Admonter Kaibling wurden zwei erschöpfte Alpinisten aus einer Felswand gerettet, außerdem galt es, mehrere Wanderer mit Kreislaufproblemen zu versorgen, teilte die Bergrettung Steiermark in einer Aussendung mit.

Am Samstagnachmittag wurde die Bergrettung Admont zu den zwei erschöpften Kletterern in die Südwand des Admonter Kaiblings auf rund 1.900 Metern Seehöhe gerufen. Weil eine Rettung der beiden direkt aus der Felswand mittels Tau und Hubschrauber nicht möglich war, stiegen zwei Bergretter in die Kletterwand ein und seilten die Alpinisten rund 100 Meter ab. Danach wurden die Erschöpften von Bergrettungssanitätern erstversorgt und dann nach weiteren 150 Metern von einem Polizeihubschrauber ins Tal gebracht.

Unmittelbar davor war die Bergrettung Admont im Bereich der Hesshütte im Einsatz gestanden, wo eine Person am Wanderweg einen Kreislaufkollaps erlitten hatte.

Verirrte Wanderer auf der Tauplitzalm

Zwei Personen hatten sich am Samstagnachmittag beim Abstieg von der Tauplitzalm (Gemeinde Bad Mitterndorf) verirrt. Die erschöpften Wanderer setzten schließlich einen Notruf ab, die Bergrettung brachte die beiden sicher ins Tal. Im Bereich des Riesachfalls gab es schließlich einen Einsatz für Rettung und Bergrettung Schladming, hier hatte eine Person am Wanderweg Kreislaufbeschwerden erlitten.

Die Bergretter empfehlen angesichts der Hitze, Bergtouren früh zu starten und die Mittags- und Nachmittagshitze zu meiden. Touren sollten kürzer ausfallen, auf keinen Fall sollte man auf die Bedürfnisse von Kindern und Hunden vergessen. Vor, regelmäßig während und nach der Tour sollte genug getrunken werden - und zwar nicht erst, wenn man durstig ist.

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