Schwer verletzter Unfalllenker im Wald: Polizei entdeckte 22-Jährigen

Der junge Mann war nicht ansprechbar im beschädigten Wagen, zwei Niederösterreicher kamen glimpflich davon.
Ein roter Notarzt-Anzug mit einem weißen Kreuz ist von hinten zu sehen.

Ein vermeintlich flüchtiger Unfallverursacher ist Dienstagnachmittag nach einer Pkw-Kollision erst durch aufmerksame Polizeikräfte schwer verletzt im Wald entdeckt worden.

Der 22-Jährige war zuvor auf der Buchauer Straße (B117) vermutlich mit zu hohem Tempo auf die Gegenfahrbahn geraten und seitlich mit dem Auto gegen einen 61-Jährigen und dessen 59-jährige Beifahrerin aus dem Bezirk Amstetten gekracht, hieß es seitens der Landespolizeidirektion Steiermark.

Die beiden Fahrzeuge hatten sich kurz vor 16.30 Uhr nahe Admont gestreift. Der 61-jährige Niederösterreicher geriet danach ins Schleudern und landete mit seinem Wagen im Straßengraben. Der automatische Notruf im Auto alarmierte die Einsatzkräfte. Vom Unfallverursacher fehlte zunächst jede Spur. Die verletzten Amstettner dachten, dass der andere Lenker einfach davongefahren sei.

"Lenker nicht ansprechbar"

Kurz bevor die Polizei am Unfallort eintraf, nahmen sie in einem nahen Wald einen Pkw wahr. Es handelte sich um den 22-Jährigen aus dem Bezirk Liezen, der zuvor das Auto der Niederösterreicher gestreift hatte. Der junge Mann war im Fahrzeug, hatte aber schwere Kopfverletzungen erlitten und war nicht ansprechbar. Die Crew des Notarzthubschraubers brachte ihn ins Spital nach Linz. Die beiden leicht verletzten Niederösterreicher wollten selbst einen Arzt aufsuchen.

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