Lawinentragödie: Drei verstorbene Tourengeher geborgen

Ein Rettungshubschrauber steht im verschneiten Gebirge, daneben mehrere Personen in Ausrüstung.
Nach einem Lawinenabgang am Schönfeldspitz wurden drei verstorbene tschechische Staatsbürger unter schwierigen Bedingungen geborgen.

Nach einem verheerenden Lawinenabgang am Schönfeldspitz in Pusterwald konnten am Sonntag, dem 18. Jänner 2026, die Leichen von drei tschechischen Staatsbürgern geborgen werden. 

Die Bergeaktion, die bereits am Vortag begonnen hatte, wurde am frühen Morgen fortgesetzt, nachdem die Opfer bei einem Lawinenunglück verschüttet worden waren.

Großeinsatz unter schwierigen Bedingungen

Rund 7 Alpinisten der Polizei und 35 Bergretter waren ab 7:00 Uhr morgens im Einsatz. Unterstützt wurden die Einsatzkräfte von zwei Polizeihelikoptern der Flugeinsatzstellen Graz und Wien. Trotz widriger Wetterverhältnisse gelang es den Rettungskräften, die Verstorbenen am Nachmittag vom Berg zu bergen. "Die Bergung erfolgte unter schwierigsten Bedingungen", heißt es im Polizeibericht.

Ermittlungen zur Unglücksursache laufen

Bei den Opfern handelt es sich um zwei Männer im Alter von 46 und 50 Jahren sowie eine 35-jährige Frau. Sie waren Teil einer siebenköpfigen Schitourengruppe, von der vier Personen das Unglück überlebten. Die Überlebenden werden von einem psychologisch ausgebildeten Kriseninterventionsteam betreut und von der Polizei zum Unfallhergang befragt. Parallel dazu führen die Beamten Erhebungen vor Ort durch, um die genaue Ursache des Lawinenabgangs zu ermitteln. Die Untersuchungen dauern derzeit noch an.

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