Bei einer landesweiten Schwerpunktaktion der steirischen Polizei sind innerhalb einer Woche mehr als 6.000 Geschwindigkeitsübertretungen festgestellt worden. Die Aktion „Geschwindigkeit“ lief von 20. bis 26. April 2026 und wurde von der Landesverkehrsabteilung gemeinsam mit Bezirks- und Stadtpolizeikommanden durchgeführt.
Wie die Polizei am Montag mitteilte, wurden rund 4.400 Anzeigen an die zuständigen Verwaltungsstrafbehörden erstattet. In etwa 1.600 Fällen kamen Organmandate zur Anwendung.
„Erhöhung des Kontrolldrucks“
Auch Alkoholkontrollen waren Teil der Schwerpunktwoche: Insgesamt wurden rund 2.300 Atemlufttests durchgeführt. Dabei kam es zu zwölf Anzeigen wegen Alkoholisierung im Straßenverkehr.
Zusätzlich erwischten die Beamten mehr als 90 Fahrzeuglenker beim Telefonieren ohne Freisprecheinrichtung. Bei technischen Überprüfungen wurden zudem elf Kennzeichen aufgrund gravierender Mängel abgenommen.
Der Leiter der Landesverkehrsabteilung, Oberst Kurt Lassnig, betonte die Bedeutung der Aktion: „Die Zahlen führen eindrücklich vor Augen, dass derartige koordinierte Schwerpunktaktionen absolut wichtig sind. Die steirische Polizei wird auch in Zukunft solche Aktionen durchführen. Durch Erhöhung des Kontrolldrucks kann die Verkehrssicherheit gesteigert werden.“
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