Wahlkampf in Graz: KPÖ setzt auf bekannte Sujets
Bürgermeisterin Elke Kahr (Archivbild)
Der Wahlkampf nimmt in Graz an Fahrt auf. Am Freitag präsentierte die Bürgermeisterpartei KPÖ ihre neuen Plakate, deren Motive so neu nicht eigentlich sind: Bereits 2021 gingen die Kommunisten mit ähnlichen Sujets in die Gemeinderatswahlen.
"Dass wir die gleichen Sujets nach fünf Jahren noch einmal plakatieren, soll zeigen, dass wir auch nach der Wahl tun, was wir vor der Wahl gesagt haben", begründet Stadtchefin Elke Kahr. Gewählt wird am 28. Juni.
Eines der drei KPÖ-Sujets, die nun affichiert werden
Bezahlbarer Wohnraum, Erhaltung von Grünflächen, Soziales: Die erste Welle der Plakate orientiert sich an den politischen Themen, die die Grazer Kommunisten überhaupt erst groß gemacht haben.
Bilanz auf Plakatständern
Eine Bilanz über die vergangene Amtsperiode liefert die Partei auch gleich mit: So seien 4.500 Familien mit Wohnungen versorgt worden, 420 neue Gemeindewohnungen übergeben sowie eine kostenlose Energieberatung eingerichtet.
Diese "Zwischenbilanz", wie Kahr sie nennt, falle positiv aus: In "vielen kleinen und großen Schritten" seien Veränderungen erreicht worden. Auf den Plakaten ist sie selbst übrigens nicht zu sehen.
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