2 Lawineneinsätze in Salzburg: Bergrettung gefordert

Zwei Bergretter in einer Lawine
Für beide Gebiete galt Lawinenwarnstufe 2; es wurden keine Wintersportler verletzt.

In Salzburg haben am Montag zwei Schneebrettlawinen die Einsatzkräfte gefordert. In Sportgastein (Pongau) wurde ein Snowboarder abseits der Pisten von einem Schneebrett teilweise verschüttet. Er wurde laut Augenzeugen von seinen Begleitern ausgegraben und verschwand, ohne eine Meldung abzugeben.

Mehr als ein Dutzend Bergretter und Hundeführer hatten zuvor den Lawinenkegel nach möglichen Opfern abgesucht. Bei einer Lawine am Speiereck (Lungau) gab es keine Verschütteten.

Sportler hätten Meldung abgeben müssen

Wie der Einsatzleiter der Bergrettung Bad Gastein, Gerhard Kremser, mitteilte, hätten die drei Variantenfahrer den Lawinenkegel verlassen, ohne dies zu melden. Weil Sucheinsätze wie der heutige aber Einsatzkräfte unnötig blockieren, die eventuell an anderer Stelle dringend benötigt werden, hätten das Trio umgehend eine Meldung bei den Bergbahnen oder via Notruf abgeben sollen.

Bergrettung sucht Lawinenkegel ab

Mit Geräten wurde die Lawine durchsucht

Im Lungau ging die Lawine im Bereich der Bergstation am Speiereck ebenfalls abseits der Pisten ab. Die Bergrettung sondierte den Lawinenkegel und suchte die Schneemassen mit zwei Suchhunden und LVS-Geräten ab. Wie sich herausstellte, war aber niemand verschüttet. Für beide Gebiete galt am Montag Lawinenwarnstufe 2 ("mäßig") auf der fünfstufigen Skala.

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