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Chronik Österreich
04/12/2020

Zwölf Bewohner vor Brand und Rauch in Graz gerettet

Fluchtweg war abgeschnitten. Rettung aus Mehrparteienhaus teils über Drehleiter durch Fenster hinaus.

Zwölf Bewohner in Graz sind in der Nacht auf Ostersonntag vor einem Brand in ihrem Mehrparteienhaus gerettet worden. In einem Lager im Erdgeschoß nahe dem Eingang war Feuer ausgebrochen, wodurch das ganze Stiegenhaus verraucht war. Der Fluchtweg für die Bewohner - darunter drei Kinder und ein Baby - war abgeschnitten. Die Berufsfeuerwehr Graz rettete sie über eine Drehleiter und durch die Fenster.

Die Flammen waren kurz nach Mitternacht in dem durch Gitterwände abgetrennten Lager in dem Mehrparteienhaus am Griesplatz ausgebrochen. Während der Brand zwar rasch gelöscht war, wurde der Rauch im Stiegenhaus gefährlich. Er drang in den oberen Stockwerken in die Wohnungen vor.

Keiner der Bewohner konnte sich ins Freie retten. Daher wurden die Menschen über die Drehleiter in Sicherheit gebracht, hieß es seitens der Feuerwehr. Bewohner der beiden unteren Geschoße wurden nach der Belüftung des Stiegenhauses ins Freie gebracht. Elf Personen kamen mit Verdacht auf eine Rauchgasvergiftung zur Kontrolle ins Spital.

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