Notarzt in Rot-Kreuz-Uniform (Symbolbild).

© APA/JAKOB GRUBER

Chronik Österreich
02/25/2021

Zweijähriger nach Rodelunfall in Tirol in Klinik gestorben

Prallte ungebremst gegen Säule eines Holzzauns

Nachdem ein Zweijähriger bei einem Rodelunfall am Samstag in Niederau in Tirol (Bezirk Kufstein) schwere Verletzungen erlitten hatte, ist der Bub am Dienstag in der Innsbrucker Klinik gestorben. Der Zweijährige war ungebremst gegen eine Säule eines Holzzauns geprallt und anschließend reglos liegen geblieben, berichtete die Polizei.

Die Familie des Zweijährigen war in Richtung Bergstation der Markbachjochbahn spaziert. Der Bub fuhr mit seinem Kinderbob aus Plastik auf der Piste im derzeit geschlossenen Skigebiet talwärts. Der 38-jährige Vater lief dabei neben seinem Sohn her und bremste ihn immer wieder ab. Auf der harten Schneeoberfläche wurde der Bob des Zweijährigen aber immer schneller, sodass ihm sein Vater nicht mehr folgen konnte.

Aufgrund des seitlichen Gefälles der Piste kam der Bub in immer steileres Gelände. Nach rund 250 Metern prallte der Zweijährige im Bereich eines Forstweges dann gegen den Holzzaun. Seine Eltern setzten sofort einen Notruf ab und leisteten Erste Hilfe. Der Bub wurde mit dem Notarzthubschrauber in die Innsbrucker Klinik geflogen, wo er drei Tage später verstarb.

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