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Chronik Österreich
09/01/2019

Gegen Felsen geprallt: Zwei steirische Gleitschirmflieger verunglückt

Das Drama ereignete sich am Samstag am östlichen Hang des Bergs im italienisch-schweizerischen Grenzgebiet.

Zwei steirische Gleitschirmflieger sind am Samstag am östlichen Hang des Monte Rosa im norditalienischen Aostatal tödlich verunglückt. Die beiden aus Bruck an der Mur stammenden Männer waren mit einer Gruppe österreichischer Freunde von einer Höhe von circa 4.550 aus zu ihrem Flug gestartet, nachdem sie die Nacht in der Berghütte "Regina Margherita" verbracht hatten.

Zeugen vermuteten, dass die beiden Steirer im Alter von 42 und 32 Jahren, die mit einem Zweisitz-Paraglider gesprungen waren, mit dem Segel in Schwierigkeiten gerieten. Die beiden prallten gegen die Felsen. Ein Hubschrauber der italienischen Alpinrettung konnte die beiden Steirer lokalisieren, berichtete die Alpinrettung der APA.

Schwierige Bergung

Die Bergung gestaltete sich wegen der steilen Gegend als besonders schwierig. Die Leichen wurde mithilfe eines Flugzeugs der Schweizer Rettungsgesellschaft Air Zermatt geborgen und in die Bergortschaft Macugnaga gebracht, wo sie identifiziert wurden. Die Leichen wurden dann ins Krankenhaus der piemontesischen Stadt Domodossola gebracht. Die Familien der Todesopfer wurden benachrichtigt.