Welfenprinz Ernst August.

© APA/dpa/Tobias Hase

Chronik Österreich
03/22/2021

"Zustand der Unzurechnungsfähigkeit": Promi-Prinz vor Gericht

Welfenprinz Ernst August von Hannover (67) drohen bis zu drei Jahre Haft.

Ernst August von Hannover steht am Dienstag in Wels vor Gericht. Ihm wird vorgeworfen, sich mit Alkohol und Medikamenten fahrlässig in den Zustand der  Zurechnungsunfähigkeit versetzt und in dieser Verfassung im Almtal unter anderem einen Polizisten verletzt, eine andere Beamtin sowie Angestellte bedroht zu haben.

Der KURIER hat bereits ausführlich berichtet:

Wäre er klar gewesen, würde man ihm Widerstand gegen die Staatsgewalt, schwere Körperverletzung, gefährliche Drohung, Sachbeschädigung und Nötigung zur Last legen.

Waffenverbot wurde bereits ausgesprochen

Vorerst hatten die Vorfälle vom vergangenen Sommer für den 67-jährigen Welfenprinzen, der häufig in Grünau (Bezirk Gmunden) weilt, die Konsequenz, dass er mit einem vorläufigen Waffenverbot belegt wurde. Vor dem Strafgericht drohen ihm im Fall einer Verurteilung bis zu drei Jahre Haft.

Ob es am ersten Tag bereits ein Urteil geben wird, ist ungewiss. Mehr als zehn Zeugen sind geladen und ein psychiatrischer Sachverständiger soll gehört werden. Verteidiger Malte Berlin wollte sich im Vorfeld nicht äußern, wie sich sein Mandant verantworten wird.

Sollte Ernst August nicht erscheinen, wird vertagt. Eine Verhandlung in Abwesenheit ist nicht vorgesehen.

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