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Chronik Österreich
12/25/2021

Wohnungsbrand und ein Hirsch auf der Straße: Der Heilige Abend in Österreich

In Tirol lösten Sternspritzer einen Wohnungsbrand aus, in Niederösterreich stand in Pkw in Vollbrand. Und in Kärnten sorgte ein querender Hirsch für einen folgenschweren Verkehrsunfall. Der Heilige Abend aus chronikaler Sicht.

Heiliger Abend, ruhiger Abend? Gerade zur Weihnachtszeit kommt es immer wieder zu gefährlichen Wohnungsbränden. Ein Christbaum kann innerhalb von nur wenigen Sekunden in Vollbrand stehen.

So geschehen am Freitagabend im Tiroler Gnadenwald (Bez. Innsbruck-Land). Dort brannte das komplette Stockwerk eines Wohnhauses aus, nachdem ein Sternspritzer einen künstlichen Baum in Flammen gesetzt hatte.

Die anwesenden sieben Erwachsenen und ein sechs Monate altes Baby, die gemeinsam das Weihnachtsfest feierten, brachten sich rechtzeitig in Sicherheit, sie blieben unverletzt, so die Polizei.

 

Hirsch auf Fahrbahn in Kärnten

In Kärnten kam es zu einer folgenschweren Begegnung mit einem Hirsch. Wie die Polizei mitteilte, kam ein Wiener gegen 17 Uhr von der Mölltal Bundesstraße ab, nachdem er versucht hatte, einem die Fahrbahn querenden Hirschtier auszuweichen. Der 40-Jährige prallte mit seinem Pkw gegen den Beginn einer Leitschiene und kam erst quer auf dieser hängend zu Stillstand.

Durch den Anprall wurde der Wagen so schwer beschädigt, dass der Mann nicht mehr selbstständig aussteigen konnte. Er wurde aus dem Fahrzeug befreit und anschließend verletzt ins Krankenhaus in Spittal a. d. Drau gebracht.

Schwerer Unfall vor Mette in Salzburg

In Salzburg wurden am Heiligen Abend zwei Frauen auf dem Weg zur Mette von einem Pkw erfasst und schwer verletzt.

Die vierköpfige Familie befand sich in Oberalm auf dem Weg zur Kirche - die 16-jährige Tochter und ihre 42-jährige Mutter überquerten die Fahrbahn bei einem Fußgängerübergang, als das Auto sie erfasste.

Die beiden Frauen wurden durch den Zusammenprall nach ersten Informationen vermutlich schwer verletzt und in das UKH Salzburg gebracht. Der bei dem 74-jährigen Fahrzeuglenker durchgeführte Test mittels Alkomat ergab einen Messwert von 0,2 Promille.

32-Jähriger landete in Vorarlberg in Bachbett

Update 9.18 Uhr: Ein 32-jähriger Autofahrer ist am Heiligen Abend in Dornbirn mit seinem Wagen in einem Bachbett gelandet. Eigenen Angaben zufolge geriet der Mann zu nahe an den rechten Fahrbahnrand und stürzte in weiterer Folge in den Steinebach ab, informierte die Polizei. Der 32-Jährige wurde dabei zwar leicht verletzt, er konnte aber selbstständig aus dem Pkw aussteigen und zur Straße zurückgelangen. Am Fahrzeug entstand Totalschaden.

Der Unfall ereignete sich gegen 18.00 Uhr auf der Straße "Am Wall" in Fahrtrichtung Haselstauden. Der Pkw wurde von der Feuerwehr aus dem Bachbett geborgen.
 

Pkw-Vollbrand in Puchberg

Im niederösterreichischen Puchberg am Schneeberg wurden die Einsatzkräfte am Abend zu einem brennenden Pkw gerufen. Ursache des Brandes ist noch unklar. Durch die hohe Intensität des Feuers wurde der anliegende Zaun, sowie ein abgesteller PKW ebenfalls in Mitleidenschaft gezogen.

Alkolenker verursachten Unfälle in Oberösterreich

Zu zwei Unfällen mit alkoholisierten Autofahrern ist es in der Nacht auf heute, Samstag, in Oberösterreich gekommen. In Sattledt (Bezirk Wels) prallte ein 37-Jähriger mit seinem Pkw auf der Pyhrnpass Straße gegen einen Fahrbahnteiler. Ein Alkomat-Test ergab 2,28 Promille. In Wilhering (Bezirk Linz-Land) krachte ein Auto gegen die Betonmauer eines Gebäudes. Der 24-jährige Insasse war offenbar alkoholisiert. Die unverletzten Männer mussten ihre Führerscheine abgeben.

Laut Polizei verweigerte der 24-Jährige, der sichtlich alkoholisiert gewirkt habe, einen Alkomat-Test. Als die Beamten am Unfallort eingetroffen waren, saß er am Steuer und versuchte, den Wagen in Gang zu bringen. Er erzählte, dass nicht er, sondern ein Freund das Auto gelenkt habe. Dieser sei aber nach dem Crash davongelaufen, meinte er.

Feuerwehr löschte Zimmerbrand in Podersdorf

In Podersdorf am See (Bezirk Neusiedl am See) hat die Feuerwehr am Christtag in der Früh einen Zimmerbrand gelöscht. Ein Heimrauchmelder habe Schlimmeres verhindert, teilte das Bezirkskommando mit. Die Bewohner eines Einfamilienhauses seien durch das Gerät auf die Gefahr aufmerksam geworden. Sie unternahmen auch erste Versuche zur Bekämpfung der Flammen.

Der Brand wurde in der Folge von der mit 20 Helfern ausgerückten FF Podersdorf rasch gelöscht. Verletzt wurde niemand. Der Einsatz dauerte etwa eine Stunde.

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