Mikroplastik hat viele Quellen

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Chronik Österreich
12/28/2021

Wieviel Plastik ist in Kärntens Flüssen?

Kärntner Flüsse und Bäche werden auf Mikroplastik-Belastung überprüft. Ergebnisse von aktueller Studie sollen 2022 vorliegen.

Ob und wie stark Kärntner Flüsse mit Mikroplastik belastet sind, wird derzeit in einer Studie überprüft. Laut Umweltreferentin Sara Schaar (SPÖ) werden elf Stellen an sechs Flüssen und Bächen untersucht.

Es handelt sich etwa um Fließgewässer in der Nähe von plastikverarbeitenden Betrieben sowie Oberflächenentwässerungen von Straßen. Mit der Ausarbeitung der Proben wurde das Umweltbundesamt betraut, die Ergebnisse der Studie sollen 2022 vorliegen.

Für die Kärntner Studie wird Wasser abgepumpt und an Land unter kontrollierten Bedingungen gefiltert, je Probe werden etwa 15.000 Liter entnommen. Außerdem werden Sedimentproben von der Probestelle analysiert, um festzustellen, ob sich Mikroplastik abgesetzt hat.

Derzeit gebe es keine standardisierten Beprobungen oder Auswertungen und auch keine Grenzwerte in Österreich, in der EU oder weltweit, sagte Schaar: „Die Kärntner Studie soll dazu beitragen, bundesweite beziehungsweise EU-weite Normen dahingehend auszuarbeiten.“ Erste Beprobungen der Kärntner Fließgewässer fanden bereits Ende 2021 statt und werden 2022 weitergeführt.

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