Wie sich die Politik in „Kostenexplosionen“ quatscht

Wie sich die Politik in „Kostenexplosionen“ quatscht
Beim MCI zeigt sich, dass man es mit Zahlen besser genau nimmt. Ansonsten gerät die Politik oft in Erklärungsnot.

„Billiger wird es nicht“, hatte der für Hochbau zuständige SPÖ-Landesrat Georg Dornauer vergangene Woche im Landtag vorweg gesagt, ehe er der Opposition 23 dringliche Fragen zum Neubau des Management Center Innsbruck (MCI) beantwortete.

Damit, dass es billiger wird, rechnet aber ohnehin keiner mehr – im Gegenteil, sind doch die Baukosten in den vergangenen beiden Jahren durch die Decke gegangen. Dornauer hat das Projekt von Johannes Tratter (ÖVP) geerbt, der bis zu den Landtagswahlen im Herbst Hochbau-Landesrat war.

Und von ihm hat der SPÖ-LH-Stellvertreter auch den Kostenrahmen von 135 Millionen Euro geerbt, den Tratter im Gespräch mit dem KURIER Ende 2021 noch „die totale Oberkante“ genannt hatte. Im vergangenen Herbst versicherte er erneut, „dass der vorgegebene Kostendeckel eingehalten wird“.

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