Chronik | Österreich
27.06.2018

Wetterwarnung: Muren und kleinere Überschwemmungen möglich

"Die eigentliche Regenfront kommt dann am Mittwochabend von Nordosten her nach Österreich“, heißt es von der ZAMG.

Prognose.In den kommenden Tagen sind könnte es wieder zu Muren und kleinräumigen Überschwemmungen kommen. Ein Tiefdruckgebiet zieht von Polen nach Ungarn und bringt dabei feuchte Luft nach Österreich.

Von Mittwoch bis Freitag regnet es besonders vom Tiroler Unterland über das Salzkammergut bis zum Mostviertel. Durchschnittlich soll es, laut Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik (ZAMG), zwischen 30 und 50 Millimeter, vereinzelt aber auch bis zu 100 Millimeter, regnen. „Im Norden und Osten Österreichs entstehen schon am Mittwoch erste Schauer. Die eigentliche Regenfront kommt dann am Mittwochabend von Nordosten her nach Österreich“, erklärt ZAMG-Meteorologe Christian Ortner. In der Nacht auf Donnerstag und am Donnerstag selbst soll es dann in ganz Österreich über Stunden regnen.

Beobachtung

Im Katastrophengebiet im Bezirk Neunkirchen, das zuletzt von schweren Unwettern heimgesucht wurde, beobachtet man die Wetterentwicklung der kommenden Tage ganz genau. „Die Feuerwehren haben 23.000 Sandsäcke zum Schutz in unserem Gebiet verteilt. Diese Vorräte sind wieder aufgefüllt und liegen für den Ernstfall bereit“, erklärt Bezirksfeuerwehr-Kommandant, Josef Huber. Für langjährige Hochwasser-Schutzbauten sind Spezialisten der Wildbachverbauung bereits dabei, Projekte für die Krisenregion zu erstellen - speziell im Wechselgebiet.

Bei der ZAMG gibt es für den Bezirk Neunkirchen zumindest leichte Entwarnung. So sollen sich die starken Niederschläge vor allem auf den Westen beschränken. Punktuell kann es zwar auch in Neunkirchen stark regnen, dort rechnet die ZAMG aber „nur“ mit 30 bis 50 Millimeter Regen.