Die beliebtesten Vornamen Österreichs: Ist Ihr Name dabei?

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Welche Namen haben frischgebackene Eltern am häufigsten vergeben? Durchsuchen Sie unsere Liste und finden Sie Ihren Namen.

Es ist eine Entscheidung, die nicht leichtfällt. Wie soll man das eigene Kind nennen? Auf der einen Seite soll der Name einzigartig, auf der anderen Seite alltagstauglich sein. Manchen Eltern fällt die Entscheidung besonders schwer. Deshalb werden immer öfter sogenannte "Baby Name Consultants" beauftragt, um Hilfe bei der Namensfindung zu erhalten.

"In einem deutlichen Aufwärtstrend liegen bei den Buben die Namen Adam, Anton, Carlo, Emilio, Kian, Leano, Leo, Maleo und Theodor", erklärte jüngst der deutsche Namensforscher Knud Bielefeld im KURIER-Interview. Mehr Trends für das neue Jahr können Sie hier nachlesen.  

Laut den aktuellsten Zahlen der Statistik Austria – sie liegen für 2024 vor – wurden insgesamt 9.886 verschiedene Namen vergeben. Bei den Buben wurden 4.873 verschiedene Namen vergeben, darunter findet man seltene Namen wie Justus, der 2024 nur einmal vergeben wurde. Knud wurde überhaupt gar nie vergeben. Im Gegensatz dazu wurden 670 Kinder Elias benannt. Auf Platz 2 und 3 folgen Paul (659-mal) und Noah (621-mal) In unserer Tabelle können Sie nun alle Namen, die im Jahr 2024 vergeben wurden, durchsuchen.

Bei den Mädchen ist die Namensvielfalt sogar noch größer als bei den Buben. 2024 wurden 5.013 verschiedene Namen vergeben. Seltene Namen finden sich deshalb auch hier wieder. So bekam nur ein Kind den Namen Anaïs. Spitzenreiterin zum zweiten Mal in Folge wurde Emilia (531-mal). Die Top 3 werden von Emma (523-mal) und Marie (518-mal) vervollständigt. Durchsuchen Sie auch hier wieder unsere Tabelle nach weiblichen Vornamen. Vielleicht ist auch Ihrer darunter?

Nun wäre die Häufigkeit der Babynamen im Jahr 2024 also geklärt. Aber wo kommen die Namen eigentlich her? Die Herkunft von Namen ist vielfältig. Die ersten Namen entstanden wahrscheinlich zusammen mit der Sprache. Im deutschen Sprachraum findet man bei den ersten Aufzeichnungen vor allem germanische Namen wie "Segimund". Die Namen waren meistens mit guten Wünschen belegt – das Kind sollte beispielsweise erfolgreich, mutig oder friedlich sein.

Mit der Verbreitung des Christentums wurden zuerst biblische, später Namen von Heiligen wie "Christopherus" und "Magdalena" beliebter. Ab dem 15. Jahrhundert kamen lateinische Namen in Mode. Der Einfluss anderer Kulturen ist immer spürbar. So fanden auch französische Namen wie "Louise" und "Emil sowie englische Namen wie "Fanny" und "Edgar" den Weg zu uns.

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