Tiroler Tourismus-Plan: Im Winter nur noch geimpft ins Hotel

Noch zwei Monate hätte die Saison in Ischgl laufen sollen. Ab Samstag stehen Lifte und Hotels still
In einigen Tiroler Regionen und Betrieben wird Verschärfung angedacht. Im Fokus steht die Absicherung der Wintersaison.

Zu Beginn des Sommers war das Murren im heimischen Tourismus über die im Vergleich zu anderen Ländern strengeren Corona-Maßnahmen – etwa die 3-G-Regel für Hotels, Restaurants und Freizeitbetriebe – unüberhörbar. Die Betriebe befürchteten Wettbewerbsnachteile und klagten teils, dass Gäste wegen der Auflagen ausblieben. „Das Blatt hat sich gewendet. Die Gäste sehen, dass es bei uns nicht so ist wie in Griechenland oder Spanien. Die strengen Regeln kommen uns jetzt zu Gute“, sagt Mario Gerber, Spartenobmann des Tiroler Tourismus.

Das Geschäft habe im Juli außerhalb der Städte teilweise derart stark angezogen, dass manche Hotels – speziell jene an Seen und mit gutem Infrastrukturangebot – von Allzeitrekorden berichten.

Trotz des positiven Trends lässt die unklare Entwicklung des Infektionsgeschehens die Unternehmer mit großer Unsicherheit Richtung Herbst und vor allem Winter blicken. Und über harte Maßnahmen nachdenken.

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