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In nur drei Monaten: 8.000 Verletzte und 67 Todesfälle auf Österreichs Straßen

Die Statistik Austria legt neue Zahlen vor. Es wurde die höchste Zahl an Mitfahrenden seit 2019 verzeichnet.
Ein Notarztwagen und Rettungskräfte sind nach einem Unfall auf dem Autobahnzubringer A2 Markt Allhau im Einsatz.

Von Anfang Jänner bis Ende März sind 8.011 Menschen auf Österreichs Straßen verletzt worden, davon die meisten in Oberösterreich. Seit dem Jahr 2020 ist die Zahl der Verletzten bei Straßenverkehrsunfällen im ersten Quartal tendenziell angestiegen, gab die Statistik Austria am Mittwoch bekannt. In den ersten drei Monaten kamen österreichweit 67 Personen bei Verkehrsunfällen ums Leben. Die meisten Verkehrstoten gab es in Niederösterreich mit 24.

Das Bundesland mit den meisten Verletzten nach Oberösterreich mit 1.573 war Niederösterreich mit 1.540 Personen. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum verzeichneten die beiden mit elf Prozent (OÖ) und zehn Prozent (NÖ) die stärksten Zuwächse. Wien und Salzburg seien laut fachstatistischer Generaldirektorin der Statistik Austria, Manuela Lenk, die einzigen Bundesländer, in denen es weniger Verletzte als im Vorjahresvergleich gegeben habe. 

In Wien und im Burgenland verunglückte dieses Jahr im ersten Quartal niemand tödlich. Rund 52 Prozent der Verkehrstoten saßen in einem Pkw, elf Personen waren zu Fuß unterwegs und neun in einem Lkw.

Höchste Zahl seit 2019

Heuer wurde mit 4.662 verletzten Mitfahrenden in Pkws außerdem der höchste Wert im ersten Quartal seit 2019 verzeichnet. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum sind das um die 220 Personen mehr. Rund zehn Prozent aller Pkw-Insassinnen und -Insassen erlitten schwere Verletzungen. Laut Statistik Austria zeige sich dabei ein klarer Zusammenhang zwischen Verletzungsschwere und Anschnallverhalten. Unter den tödlich verunglückten Personen seien zum Unfallzeitpunkt nämlich lediglich 83 Prozent angegurtet gewesen.

Von den rund 8.000 Verletzten waren 4.459 davon männlich - das entspricht rund 56 Prozent. Seit 2017 wurde bei den verletzten Männern kein so hoher Wert mehr verzeichnet. Männer seien nicht nur häufiger an Verkehrsunfällen beteiligt, sondern würden auch öfter schwere Verletzungen erleiden. Von den verunglückten Männern wurde rund jeder sechste schwer verletzt oder getötet, bei den Frauen war es etwa jede achte.

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