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Tote Polizeischülerin in Tirol: Genauer Hergang des Unfalls unklar

Ermittlungen stehen „ganz am Anfang“ - die Alpinpolizei der Landespolizeidirektion Salzburg ermittelt jetzt.
Der Stuibenfall ist Tirols größter Wasserfall.

Nach dem tödlichen Sturz einer 34-jährigen Polizeischülerin von einem Klettersteig in den Wasserfall „Stuibenfall“ in Umhausen im Tiroler Ötztal am Mittwoch ist der genaue Hergang des Unfalls weiter unklar geblieben. „Die Ermittlungen dazu stehen noch ganz am Anfang“, sagte ein Polizeisprecher zur APA am Donnerstag. Diese hätte die Alpinpolizei der Landespolizeidirektion Salzburg übernommen. Man könne noch nicht abschätzen, wann ein Ergebnis vorliegen werde.

Stundenlange Suche

Die Frau war Mittwochabend nach stundenlanger Suche durch zahlreiche Einsatzkräfte tot am Fuße des Stuibenfalls, der mit einer Fallhöhe von 159 Metern als der höchste Wasserfall Tirols gilt, aufgefunden worden. Dass die Ermittlungen an die Kollegen in Salzburg übertragen wurden, sei „kein absolutes Muss“, betonte Tirols Landespolizeidirektor Helmut Tomac gegenüber dem ORF Tirol. „Aber mir und meinem Führungsteam ist es ein Anliegen, dass wir damit alle Objektivität, die möglich ist, an den Tag legen.“ Man wolle sich somit „nicht dem Vorwurf aussetzen, dass wir hier irgendwelche Geschehnisse verschweigen oder nicht entsprechend ermitteln“, erklärte Tomac.

Seilbrücke überquert

Der Unfall, der gegen 12.00 Uhr passierte, dürfte sich bei der Überquerung der Seilbrücke über den Wasserfall ereignet haben. Gegen 18.00 Uhr wurde die 34-Jährige schließlich tot entdeckt. Im Einsatz standen unter anderem die Wasserrettung und Bergrettung Umhausen, Wasserretter der Ortsstellen Innsbruck und Landeck, die Freiwillige Feuerwehr Umhausen sowie zwei Hubschrauber. Die Suche war zwischenzeitlich vom Wasserfall auch auf die Ötztaler Ache ausgeweitet worden.

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