Nicht der einzige tödliche Unfall, wie ein Blick zurück auf die vergangenen 32 Jahre zeigt. Mehrere Menschen starben durch Tiere in heimischen Zoos.
Chronologie ohne Anspruch auf Vollständigkeit
13. Juni 1991: Ein Pfleger wird im früheren Safaripark Gänserndorf (Bezirk Gänserndorf) im Raubtiergehege von einem Tiger angefallen und tödlich verletzt. Die Leiche des Mannes wird rund zehn Meter von seinem Pkw entfernt gefunden. Zuvor war der Mann entgegen der Bestimmungen des Tierparks in dem Gehege aus seinem Auto gestiegen.
5. März 2002: Eine Mitarbeiterin stirbt nach einem Genickbiss durch einen Jaguar im Wiener Zoo Schönbrunn während der Vorbereitungen für die Fütterungen. Der damalige Zoodirektor Helmut Pechlaner wird bei einem Versuch, die Frau zu retten, an der Hand gebissen und verletzt. Im Zuge der Untersuchungen wird entdeckt, dass die Frau übersehen hatte, die Türen zwischen dem Boxenbereich und dem Gehege zu schließen.
20. Februar 2005: Der 1.600 Kilogramm schwere, vier Jahre alte Elefantenjungbulle "Abu" rammt einem Pfleger im Wiener Tiergarten Schönbrunn im Zuge der Morgendusche seine Stoßzähne in die Brust sowie in den Bauch und fügt ihm einen offenen Schädelbruch zu. Der Mann gilt zur damaligen Zeit als einer "der besten und erfahrensten Elefantentrainer Europas", wie es vom Zoo heißt. Das Elefantenhaus bleibt daraufhin für eine Woche geschlossen. Die Ermittlungen der Polizei ergeben, dass der Vorfall nicht vorherzusehen gewesen sei.
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