Chronik | Österreich
25.10.2018

Tief im Süden bringt eine Kaltfront am Wochenende

Am Samstag treffen dichte Wolken ein und es regnet immer wieder. Auch am Sonntag gibt es dichte Wolken und Regen.

Eine Kaltfront nähert sich Österreich: Nach einer "Zwischenbesserung" in Sachen Wetter bringt ein Tief im Süden am Wochenende zum Teil intensiven Regen ins Land. Das geht aus der Prognose der Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik (ZAMG) vom Donnerstag hervor.

Am Freitag lichten sich lokale Nebel- und Hochnebelfelder "überwiegend rasch". Am Nachmittag wird verbreitet sonniges Wetter erwartet. Etwas hartnäckiger kann die Hochnebelauflösung in einzelnen Tälern im Süden sein. Der Wind weht nur noch schwach bis mäßig aus überwiegend südlichen Richtungen. Die Frühtemperaturen liegen meist bei zwei bis neun Grad, die Tageshöchstwerte bei 13 bis 20 Grad.

Mit der Annäherung einer Kaltfront treffen am Samstag dichte Wolken ein und immer wieder regnet es. Im Tagesverlauf wird sich der Niederschlagsschwerpunkt eher in die Südhälfte verlagern, "zudem ist mit der Entwicklung eines Italientiefs zu rechnen", kündigte die ZAMG an. Die Schneefallgrenze sinkt im Westen auf unter 1.500 Meter Seehöhe, meist bleibt sie aber über 2.000 bis 2.500 Meter. Der Wind weht schwach bis mäßig aus Nordwest bis Nordost, nur in Osttirol und Kärnten bläst er teils lebhaft, auf den Bergen sogar stürmisch aus südlichen Richtungen. Drei bis elf Grad hat es in der Früh, am Tag maximal zwischen sieben Grad im Waldviertel und bis zu 16 Grad im Grazer Becken.

Trübes und nasses Wetter

Mit einer föhnigen Südströmung stauen sich am Sonntag an die Alpensüdseite dichte Wolken und Regen. Vor allem in Osttirol und Oberkärnten regnet es zum Teil intensiv. Auch weiter im Norden und Osten zeigt sich neben dichten Wolken die Sonne nur kurz. Örtlich muss außerdem mit Regen gerechnet werden. Vor allem nachmittags intensiviert sich in Salzburg und Oberösterreich der Niederschlag deutlich. Die Schneefallgrenze steigt im Tagesverlauf rasch auf Lagen über 2.000 Meter. Die vorherrschende Windrichtung ist Südost bis Südwest, aus ihr weht der Wind vor allem alpennordseitig, am Alpenostrand und über dem östlichen Flachland teilweise lebhaft, in Föhnstrichen auch stark. Die ZAMG rechnet mit Temperaturen von drei bis elf Grad in der Früh und maximal acht bis 20 Grad am Tag.

Südlich des Alpenhauptkammes setzt sich das trübe und nasse Wetter am Montag bis zum Abend weiter fort. Vor allem in Osttirol und Oberkärnten kann es nach wie vor sehr kräftig regnen. Weiter im Norden und Osten wechseln hingegen bis zum Abend Sonnenschein und ein paar dichtere Wolken. Abgesehen von zeitweilig leichtem Regen im nördlichen Alpenvorland bleibt es aber bis zum Abend weitgehend trocken. Der Wind kommt aus südlichen Richtungen und weht mäßig bis lebhaft. Nach vier bis zehn Grad in der Früh liegen die Tageshöchsttemperaturen bei elf bis 21 Grad.

Am Dienstag geben vor allem südlich des Alpenhauptkammes in Osttirol und Kärnten nach wie vor dichte Wolken und zum Teil intensiver Regen den Ton im Wettergeschehen an. Auch sonst startet der Tag noch mit einigen Restwolken und lokalem Regen. Im Tagesverlauf beruhigt sich hier jedoch das Wetter deutlich. Damit kann sich auch die Sonne immer besser in Szene setzen. Der Wind kommt aus Südost bis Südwest und weht vor allem um den Alpenhauptkamm teilweise lebhaft bis stark, im Bergland auch stürmisch. In der Früh umspannen die Temperaturen vier bis 17 Grad, tagsüber neun bis 21 Grad.