Erneut gefälschte Impfnachweise in der Steiermark entdeckt

Erneut gefälschte Impfnachweise in der Steiermark entdeckt
Mehrfach sind in den vergangenen Monaten gefälschte Nachweise aufgeflogen.

Erneut sind in der Steiermark zwei gefälschte Impfnachweise von der Polizei entdeckt worden: Im Bezirk Murau wollte sich Mitte November eine 53-Jährige als Gewerbeinhaberin eines Handelsbetriebs mit einem manipulierten Impfpass ausweisen. Ende November versuchte eine 64-jährige Oststeirerin im LKH Weiz Zutritt zum Spital zu bekommen. In ihrem Impfpass wurden aber die Seiten mit den personenbezogenen Daten entfernt, hieß es am Dienstag in der Aussendung der Polizei.

Wer die Seiten in ihrem Pass entfernt hat, wisse die Frau nicht, gab sie gegenüber den Beamten an. Beide Steirerinnen wurden wegen Urkundenfälschung angezeigt. Ihre vorgelegten Impfpässe werden nun genauer überprüft, so die Ermittler.

Bereits mehrfach sind in den vergangenen Monaten gefälschte Nachweise aufgeflogen. In einem Fall dürfte eine Frau den Pass ihrer Mutter verwendet haben, in einem anderen Fall forschten die Ermittler eine 21-Jährige aus Graz aus, die Covid-Testzertifikate gefälscht haben soll.

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