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Chronik Österreich
06/12/2020

Steirischer Polizist suspendiert: Verdacht auf sexuelle Belästigung

Der zweiter Stellvertreter des Dienststellenleiters soll unter anderem Kolleginnen begrapscht haben.

Gegen den zweiten Stellvertreter eines obersteirischen Dienststellenleiters wird wegen möglicherweise strafrechtlicher Verfehlungen ermittelt. Der Polizist soll Kolleginnen sexuell belästigt haben. Er wurde vorerst suspendiert. Gegen seinen Chef, den Dienstellenleiter, wird ebenfalls ermittelt und zwar wegen dienstrechtlicher Verfehlungen. Er wurde vorübergehend einem anderen Posten zugeteilt.

Fritz Grundnig von der Landespolizeidirektion Steiermark bestätigte am Freitag einen Bericht der Kleinen Zeitung, wonach Ermittlungen geführt werden. Die konkreten Vorwürfe bestätigte er allerdings nicht, da es sich um laufende Verfahren handelt und für beide Männer die Unschuldsvermutung gelte.

Ermittlungen

Dem Zeitungsbericht zufolge soll der Fall Anfang Juni ins Rollen gekommen sein, als die Bewerbungsfrist um den Posten des ersten Stellvertreters auslief, weil dieser in Pension geht. Der zweite Stellvertreter galt als Favorit für die Stelle, doch in einem anonymen Brief, der offenbar aus der Kollegenschaft gekommen war, wurden Vorwürfe erhoben. Der zweite Stellvertreter soll Kolleginnen begrapscht und sie per SMS, Facebook und Instagram sexuell belästigt haben.

Als die Ermittlungen aufgenommen wurden, sollen weitere Verfehlungen, auch des Dienststellenleiters, ans Licht gekommen sein. Interne Ermittlungen sowie jene der Staatsanwaltschaft seien angelaufen, sagte Grundnig.

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