Edelweiss and thunderstorms in the Alps

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Chronik Österreich
08/30/2021

Sommertourismus in Vorarlberg: Zahlen um ein Drittel niedriger als 2019

Es gab allerdings Zuwächse im Vergleich zu 2020. Laut Landesrat Gantner befindet sich der Tourismus auf Erholungskurs.

Vorarlbergs Tourismus befindet sich auf Erholungskurs, hat das Vor-Corona-Niveau aber noch nicht erreicht. Ankunfts- und Nächtigungszahlen von Mai bis Juli lagen um etwa ein Drittel hinter den entsprechenden Werten von 2019 zurück. Gegenüber dem Vorjahr wurden Zuwächse von 15,3 Prozent bei den Gästeankünften und von 14,9 Prozent bei den Nächtigungen erzielt. Sowohl Landesrat Christian Gantner (ÖVP) als auch Tourismusdirektor Christian Schützinger zeigten sich damit zufrieden.

Die Zahl der Gästeankünfte im bisherigen Sommer lag bei 390.000 (minus 35,7 Prozent gegenüber 2019), jene der Nächtigungen bei 1,4 Millionen (minus 29,3 Prozent gegenüber 2019). Gantner verwies insbesondere auf die schwierigen Rahmenbedingungen. Kurzfristige Buchungen, hoher Informationsbedarf aufgrund anhaltender Ungewissheit sowie das im Vorarlberger Sommer 2021 omnipräsente Regenwetter hätten sich für die Betriebe als besondere Herausforderungen erwiesen. Deutlich verschoben hat sich die Art der Unterbringung: Während im vergangenen Jahr Campingplätze und Privatzimmer boomten, waren heuer wieder Hotels, Gasthöfe und gewerbliche Ferienwohnungen stärker gefragt.

Plus bei Einheimischen

Sehr zufrieden waren Gantner und Schützinger mit dem Zuspruch der Vorarlberger Urlauber. Der Anteil an einheimischen Gästen sei sowohl gegenüber 2019 - plus 3,2 Prozent (Gäste) bzw. plus 5,5 Prozent (Nächtigungen) - als auch gegenüber 2020 angewachsen. Dieser Anteil solle weiter sukzessiv erhöht werden. Schützinger verwies seinerseits auf viele Stammgäste aus den deutschen Bundesländern Bayern und Baden-Württemberg. Das Vertrauen in die in Vorarlberg gesetzten Schutzmaßnahmen sei gegeben. Gantner unterstrich in diesem Zusammenhang die Erfahrungen, die man im vergangenen Winter mit dem „Winterkodex-Vorarlberg“ gemacht habe. Daraus habe die für den Sommer weiterentwickelte Corona-Sicherheitsstrategie „Sicher zu Gast in Vorarlberg“ resultiert. Es seien im Tourismus im Hinblick auf das Coronavirus lediglich Einzelfälle aufgetreten.

In Bezug auf die bevorstehende Wintersaison sagte Schützinger, dass die Nachfrage gut sei, Buchungen aber zurückhaltend getätigt würden. „Damit müssen wir leben“, stellte der Tourismusdirektor fest. Langfristig sei der Vorarlberger Tourismus auf gutem Weg, unterstrich Gantner. Die Weichen seien in der Vergangenheit richtig gestellt worden. Es werde gelingen, an den langjährigen Aufwärtstrend - 2019 standen 1,3 Millionen Gästeankünfte und 4,2 Millionen Übernachtungen zu Buche - anzuknüpfen.

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