Die Freiwillige Feuerwehr Bad Kleinkirchheim stand im Dauereinsatz

© FF Bad Kleinkirchheim

Chronik Österreich
07/22/2022

Schwere Unwetter in Kärnten: Zivilschutzalarm in mehreren Gemeinden

Hitzegewitter sorgten am Donnerstagabend für einen Stromausfall und Überschwemmungen. In den Bezirken Spittal und Villach-Land gab es Zivilschutzalarm.

Im Kärntner Bezirk Spittal an der Drau hat es am Donnerstagabend schwere Unwetter gegeben. Betroffen war der Raum um Radenthein.

In mehreren Gemeinden wurde Zivilschutzalarm ausgelöst.

Die Bevölkerung in Radenthein, Döbriach, Untertweng und in der Ortschaft Leoben in Krems wurde demnach gebeten, zu Hause zu bleiben. Bäche traten über die Ufer und Straßen wurden überflutet. Die Feuerwehr stand im Dauereinsatz.

Zivischutzalarm wurde für Radenthein, Döbriach und Untertweng ausgelöst. Für Leoben in Krems in Kärnten wurde eine Zivilschutzwarnung ausgesprochen. Auch hier sollten die Bewohner in den Häusern bleiben und sich möglichst im ersten Stockwerk aufhalten.

Die Kleinkirchheimerstraße (B88) zwischen Radenthein und Bad Kleinkirchheim wurde überschwemmt, mehrere Bäche traten über die Ufer. In einigen Gemeinden fiel der Strom aus. Insgesamt neun Feuerwehren mit rund 90 Mann standen im Einsatz - auch um überflutete Keller auszupumpen. Das Langalmtal war wegen einer überfluteten Straße von der Außenwelt abgeschnitten.

Erst Ende Juni war es etwa 20 Kilometer südlich von Radenthein zu schweren Unwettern im Bezirk Villach gekommen.

Für Treffen und Arriach musste damals nach heftigen Vermurungen und Überschwemmungen Zivilschutzalarm ausgelöst werden.

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