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Chronik Österreich
05/10/2022

Mann aus Österreich versuchte 70.000 Euro in Kühltasche zu schmuggeln

Der Mann gab nur an, persönliches Gepäck und eine "erlaubte Menge" von Bargeld mit sich geführt zu haben.

von Antonio Šećerović

Am serbisch-nordmazedonischen Grenzübergang Preševo haben serbische Zollbeamte einen Schmuggelversuch von über 73.000 Euro verhindert.

Laut der serbischen Grenzpolizei hat bereits am 2. Mai ein Mann mit österreichischen Kennzeichen die übliche Frage der Zollbeamten, ob er etwas zu melden hat, verneint. Mit sich soll er nur persönliches Gepäck und die erlaubte Menge von Bargeld geführt haben.

Wie das serbische Zollamt dem KURIER mitgeteilt hat, handelt es sich bei dem Tatverdächtigen um einen 52-jährigen Griechen. Den Beamten vor Ort konnte er das Geld in der Kühltasche nicht erklären.

Die Zollbeamten wollten das nicht glauben und kontrollierten den Kofferraum des Mannes, der auf dem Weg nach Griechenland war. Dort fand die Polizei eine Kühltasche, die statt mit Lebensmitteln bis zum Rand mit Geldbündeln gefüllt war. In der Tasche waren mehrere Tausend Euro in 50-, 100- und 200-Euro-Scheinen zu finden.

Ein kleiner Teil der nicht gemeldeten Geldscheine wurde in einer Laptoptasche gefunden, die sich ebenfalls im Kofferraum des Autos befand.

"Der Mann wollte auf diese Weise insgesamt 73.100 Euro illegal über die Grenze überweisen, wovon ihm 10.000 Euro umgehend zurückerstattet wurden. Über den Restbetrag entscheidet das zuständige Gericht im Ordnungswidrigkeitsverfahren", teilte die serbische Grenzpolizei in einer Aussendung mit.

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