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Chronik Österreich
04/12/2019

Mit Stroh beladender Lkw brannte im Pfändertunnel aus

Die Strohladung begann zu brennen, der Lenker versuchte erst, die Flammen mit einem Handfeuerlöscher zu bekämpfen.

Ein mit Stroh beladener Lkw ist am Donnerstagabend im Pfändertunnel auf der Rheintalautobahn (A14) ausgebrannt. Als der 46-jährige Lenker Feuer bemerkte, hielt er das Fahrzeug an und versuchte, den Flammen mit einem Handfeuerlöscher Herr zu werden. Weil dies misslang, flüchteten er und elf weitere Personen aus den nachfolgenden Fahrzeugen über einen Fluchtweg, teilte die Polizei am Freitag mit.

Der 46-jährige Vorarlberger war gegen 19.50 Uhr in der Weströhre des Pfändertunnels (Fahrtrichtung Tirol) unterwegs, als die Strohladung aus unbekannter Ursache plötzlich zu brennen begann. Über den Querschlag gelangten die flüchtenden Verkehrsteilnehmer in die Oströhre, die zu diesem Zeitpunkt bereits für den Verkehr gesperrt war. Der Lkw-Chauffeur und einige seiner Begleiter wurden mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung ins LKH Bregenz gebracht und dort ambulant behandelt.

Ausgebrannt

Unterdessen kämpfte die mit zehn Fahrzeugen und 70 Mann ausgerückte Feuerwehr gegen den Brand an. Dabei galt es laut Aussagen des Einsatzleiters gegenüber ORF Radio Vorarlberg auch eine Acetylengas-Flasche zu bergen. Ein vollständiges Ausbrennen des Schwerfahrzeugs war trotz des Großeinsatzes nicht zu verhindern.

Der Pfändertunnel war von 19.55 Uhr bis 23.25 Uhr in beide Richtungen gesperrt, anschließend wurde der Verkehr in der Oströhre im Gegenverkehr geführt. In der vom Feuer betroffenen Weströhre arbeiteten Experten der Asfinag mit Hochdruck daran, die durch das Feuer entstandenen Schäden zu begutachten. Als sich herausstellte, dass die Verkehrs- und Betriebssicherheit der Röhre weiter gewährleistet ist, wurde um 5.45 Uhr auch die Fahrbahn in Richtung Tirol wieder für den Verkehr frei gegeben.

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