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Chronik Österreich
11/26/2019

Mit laufender Motorsäge zur Party: Drei Monate bedingte Haft

57-Jähriger hatte sich von Maturafeier gestört gefühlt. Das Urteil ist nicht rechtskräftig.

Mit laufender Motorsäge ist ein 57 Jahre alter Kärntner Anfang Juni bei einer Maturafeier erschienen. Er hatte sich vom Lärm gestört gefühlt und wollte die 14 Jugendlichen erschrecken.

Das gelang ihm, er fegte mit der laufenden Säge über die Tische, Flaschen und Gläser fielen zu Boden und Handyzubehör wurde beschädigt. Am Dienstag gab es dafür einen Schuldspruch und drei Monate bedingte Haft.

Matura-Party am Millstätter See

Die Schüler einer Abschlussklasse hatten ihre bestandene Matura an einem Strand am Millstätter See gefeiert.

Gegen 1.30 Uhr, einige Schüler schliefen bereits in ihren Zelten, andere saßen noch an den daneben aufgestellten Biertischen, war plötzlich der Mann mit Stirnlampe und Motorsäge auf den Plan getreten: Er startete die Motorsäge, woraufhin die Schüler erschrocken von den Tischen zurückwichen.

Staatsanwältin Tanja Wohlgemuth warf dem Mann Nötigung und Sachbeschädigung vor. Der 57-Jährige, der bisher unbescholten war, gab sich vor Richter Uwe Dumpelnik reuig. Er war eine Woche nach dem Zwischenfall von der Polizei ausgeforscht worden und legte damals ein Geständnis ab.

Der Angeklagte erklärte, jedem der 14 Opfer seiner Tat 300 Euro Entschädigung zu zahlen und den angerichteten Sachschaden zu ersetzen. Daher gab es auch ein mildes Urteil, es ist aber noch nicht rechtskräftig.

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