© Österreichische Hagelversicherung

Chronik Österreich
07/22/2020

Millionenschäden durch Hagelunwetter

Etwa Mais, Zuckerrüben, Sonnenblumen und Erdäpfel waren in Niederösterreich, Burgenland und in der Steiermark betroffen.

Am gestrigen Dienstag sorgten massive Unwetter neuerlich für Schäden in der Landwirtschaft. Die Österreichische Hagelversicherung bezifferte das Ausmaß mit vier Millionen Euro. Betroffene Kulturen seien u.a. Mais, Zuckerrüben, Sonnenblumen, Hirse, Soja, Wein, Erdäpfel und Obst in Niederösterreich, im Burgenland und in der Steiermark gewesen. Bis zu golfballgroße Hagelschloßen seien niedergegangen.

Deutschlandsberg besonders betroffen

Auch Kürbisbauern erlitten Schaden durch Unwetter.

Deutschlandsberg besonders betroffen

Auch Kürbisbauern erlitten Schaden durch Unwetter.

Weinreben kaputt

Wein in Deutschlandsberg in der Steiermark wurde massiv beschädigt. 

In Niederösterreich sind einer Aussendung zufolge Schäden von zwei Millionen Euro in den Bezirken Zwettl, Gmünd, Krems, Hollabrunn, Horn und Bruck a.d. Leitha entstanden. 10.000 Hektar Agrarflächen waren betroffen. In der Steiermark war von 500.000 Euro an Schäden auf 1.200 Hektar im Bezirk Deutschlandsberg die Rede.

Zudem berichtete die Hagelversicherung von 1,5 Millionen Euro auf 3.000 Hektar im burgenländischen Bezirk Neusiedl am See. So zeigt auch ein Video von Weiden am See im Burgenland, wie heftig die Unwetter waren.

Im Südburgenland mussten in den frühen Morgenstunden die Einsatzkräfte ausrücken, weil massive Regenfälle eine Unterführung überflutet hatten. Die Freiwillige Feuerwehr St. Martin an der Raab-Ort war im Einsatz, der Abschnitt für einige Zeit gesperrt.

Massive Regenfälle sorgten im Südburgenland für Einsätze.

Massive Regenfälle sorgten im Südburgenland für Einsätze.

Starker Hagel sorgte für Schäden

Starker Hagel sorgte für Schäden

Tipps bei Unwetter

Neben den Schäden, die bei Gewitter in der Landwirtschaft entstehen können, werden auch immer wieder Menschen verletzt. Häufig kommt es gerade zu Beginn oder am Ende eines Gewitters zu Verletzungen durch einen Blitzschlag. Oft werden dabei die Gefahren unterschätzt und schützende Bereiche zu spät aufgesucht oder zu früh verlassen.

„Sobald der erste Donner zu hören ist, sollte man schleunigst geschützte Bereiche aufsuchen. Denn wenn zwischen Blitz und Donner weniger als zehn Sekunden vergehen, besteht bereits die unmittelbare Gefahr eines Blitzeinschlags. Seinen Unterschlupf sollte man erst wieder 30 Minuten nach dem letzten Donner verlassen, denn erst dann ist es vollkommen sicher“, sagt AUVA-Experte Christian Troger.

Am sichersten ist man in Gebäuden mit Blitzschutzanlage, Fahrzeuge mit Ganzmetallkarosserien und Tunnelanlagen. Offene Unterstände seien laut AUVA kein sicherer Ort, weil bei ihnen die Gefahr eines Seitenblitzes besteht. Das bedeutet, dass ein Teil des Stroms vom Hauptblitz auf ein nahegelegenes Objekt überspringen kann.

eine Newsletter Anmeldung Platzhalter.

Wir würden hier gerne eine Newsletter Anmeldung zeigen. Leider haben Sie uns hierfür keine Zustimmung gegeben. Wenn Sie diesen anzeigen wollen, stimmen sie bitte Piano Software Inc. zu.