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Chronik Österreich
02/26/2020

Kuriositäten aus dem Netz: Das Geschäft mit der Coronavirus-Angst

Auf Plattformen werden sogar Brillen angeboten, die angeblich gegen das Virus helfen sollen.

von Birgit Seiser

Schutzbrille perfekt für Corona VirusMit diesen Worten wird auf der Internetplattform willhaben.at für eine Schutzbrille geworben. Die Brille schütze vor chemischen Substanzen und Staub. Wie genau sie vor dem Coronavirus schützen soll, ist nicht erklärt.

Für 3,99 Euro ist sie aber ein echtes Schnäppchen. Eine Schutzmaske wird beispielsweise für 15 Euro angeboten - in Zeiten ohne Virus ist sie für rund drei Euro zu haben.

Besonders kurios ist der Boom von Schutz-Utensilien, weil ihr Nutzen von Experten bezweifelt wird. Die brächten „Ein falsches Wiegen in Sicherheit“, wie Virologin Elisabeth Puchhammer-Stöckl im ORF-Interview am Dienstag sagte. „Für die Infektion von außen helfen die nicht.“ Eine Übertragung könne vielleicht eingeschränkt werden. Mehr Angst gebe es wegen des Coronavirus, weil es neu sei. Dazu gebe es einzelne sehr schwere Fälle vor allem bei älteren Menschen, gab Puchhammer-Stöckl zu bedenken.

USA investieren Milliarden in Masken

Die US-Behörden sind anscheinend dennoch von der Wirksamkeit der Masken überzeugt. Der verantwortliche Senatsausschuss forderte die Freigabe von 2,5 Milliarden Dollar. Damit sollten die
zuständigen Behörden unterstützt sowie beispielsweise Schutzmasken angeschafft werden. Von dem Geld soll aber auch die Entwicklung von Impfstoffen und Therapien gefördert werden.

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