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© APA/BARBARA GINDL / BARBARA GINDL

Chronik Österreich
10/02/2020

Kräftiger Föhn zum Wochenende, im Süden viel Regen

Temperaturen teils bis um die 25 Grad - Schwere Sturmböen in den Bergen.

Am Samstag sorgt eine kräftige Südströmung für zwei markante Auswirkungen in Österreich. Besonders im Bereich der Alpen muss man mit starken bis stürmischen Windböen rechnen und vom Alpenhauptkamm südwärts auch mit großen Regenmengen, gab die Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik (ZAMG) am Donnerstag eine Wind- und Starkregenwarnung aus. Zu Beginn des Wochenendes sind teils Temperaturen um 25 Grad zu erwarten. Ab Sonntag beruhigt sich das Wetter leicht.

Große Regenmengen kommen zunächst vor allem in Oberkärnten und in Osttirol zusammen sowie im Bereich des Tiroler Alpenhauptkamms. Hier sind verbreitet 40 bis 110 Millimeter Regen zu erwarten, vereinzelt auch etwas mehr. Kleinräumige Überschwemmungen und Muren sind möglich. In den klassischen Föhnschneisen sind 70 bis knapp über 100 km/h Windspitzen möglich, auf den Gipfeln 100 bis 150 km/h. Abseits der Alpen sind Böen zwischen 50 und 70 km/h zu erwarten.

Am Samstag konzentrieren sich mit der kräftigen Südströmung an der Alpensüdseite kompakte Wolken mit kräftigen und teils anhaltenden Niederschlägen. Von Westen fließt deutlich kühlere Luft ein und die Schneefallgrenze sinkt kurz noch auf Lagen um 2.000 Meter. In den Osten ziehen die Niederschläge erst abends, dabei muss auch mit Gewittern gerechnet werden. Verbreitet bläst der Wind aus Süd kräftig, in einigen Alpentälern kommt es zu stürmischen Föhnböen. Im Bergland gibt es schwere Sturmböen, auf den Gipfeln teils auch Orkansturm. Die Frühtemperaturen reichen von acht bis 17 Grad, tagsüber wird es laut ZAMG ungewöhnlich warm mit 18 bis 26 Grad, bei längerem Regen und ganz im Westen nur mehr zwischen zwölf und 17 Grad.

Am Sonntag überwiegt in den meisten Regionen Österreichs trockenes und oft sehr sonniges Wetter. Nur in Osttirol und Oberkärnten trübt es sich rasch wieder ein und neuerlich kommt dort Regen auf. Die Schneefallgrenze pendelt um 2.000 Meter. Der föhnige Südwind weht gebietsweise mäßig bis lebhaft, im Bergland teils auch stark. Nach fünf bis 15 Grad zu Tagesbeginn klettert das Thermometer auf 15 bis 23 Grad, jeweils mit den hohen Werten im Osten.

Tiefdruckeinfluss bringt vor allem am Montagvormittag verbreitet recht unbeständiges Wetter mit vielen Wolken und oft auch Regenschauern. Nachmittags überwiegt in den östlichen Landesteilen meist schon wieder der Sonnenschein, sonst bleibt es wechselnd bewölkt, im Süden gänzlich trüb und auch regnerisch. Der Wind kommt aus südlicher Richtung und bläst im Bergland und generell am Alpenostrand sehr lebhaft. Die Frühtemperaturen rangieren zwischen sieben und 13 Grad, die Tageshöchstwerte zwischen 14 und 22 Grad.

Am Dienstag ist vor allem im Bergland mit vermehrten, tief liegenden Wolken zu rechnen und im Süden sind nachmittags auch einzelne Regenschauer möglich. Sonst zeigt sich auch länger die Sonne. Der Wind weht vor allem im äußersten Osten mäßig bis lebhaft, sonst oft nur schwach, aus Süd. Der Tag beginnt laut ZAMG-Prognose mit fünf bis zwölf Grad, später sind 15 bis 22 Grad möglich.

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