(Symbolbild)

© APA - Austria Presse Agentur

Chronik Österreich
10/13/2019

Kletterer tot: Fels löste sich, riss ihn in die Tiefe

Der 20-Jährige stürzte 70 Meter ab und dürfte sofort tot gewesen sein. Sein Freund musste vom Polizeihubschrauber gerettet werden.

Beim Abstieg von der Bischofsmütze im Salzburger Pongau ist am Samstagvormittag ein 20-jähriger Kletterer ums Leben gekommen. Wie die Landespolizeidirektion Salzburg mitteilte, kam der Mann mit seinem 21-jährigen Freund vom Originalweg ab und kletterte daraufhin seilfrei um einen Felsblock herum, der sich löste und mit ihm 70 Meter in die Tiefe stürzte. Der 20-Jährige dürfte sofort gestorben sein.

Sein 21-jähriger Freund sei nicht zu Schaden gekommen, da er einige Meter entfernt stand. Er sei von einer aufsteigenden deutschen Seilschaft aufgelesen und dann von einem Hubschrauber des Innenministeriums mit einem Seil geborgen und zur Hofpürglhütte geflogen worden. Dort habe ihn die Bergrettung übernommen und ins Tal gebracht. Die Besatzung des Polizeihubschraubers führte auch die äußerst aufwendige Seilbergung des Verunglückten aus.

Die beiden Freunde, die schon mehrere Touren gemeinsam unternommen hatten, waren gegen 05.30 Uhr in Filzmoos über den Normalweg zur Bischofsmütze aufgestiegen. Nach kurzer Rast auf dem Gipfel seilten sie sich gegen 10.00 Uhr wieder ab.