Chronik | Österreich
05.12.2018

Neue Raucherregelung der Regierung heute vor dem VfGH

Wien und private Kläger wollen Aufhebung des geplanten generellen Verbots kippen.

Der Verfassungsgerichtshof (VfGH) berät heute im Rahmen einer öffentlichen Verhandlung über das Rauchergesetz. Die Wiener Landesregierung, zwei Gastronomiebetriebe, eine jugendliche Nichtraucherin sowie ihr Vater haben sich an das Höchstgericht gewandt. Sie wollen die Aufhebung des eigentlich ab 1. Mai 2018 vorgesehenen Rauchverbots in der Gastronomie kippen.

 

Wien ortet beim geltenden Rauchergesetz unter anderem eine Ungleichbehandlung. Denn es würden Arbeitnehmer an allen anderen Arbeitsstätten vor Passivrauch geschützt, in der Gastronomie jedoch nicht, heißt es. Weiters wird ins Treffen geführt, dass Kinder und Jugendliche, die noch nicht rauchen dürfen, trotzdem Zugang zu den Lokalen hätten. Wien sieht die Regelung zudem auch kritisch, weil auch Nichtraucherbereiche betroffen seien - wobei auf entsprechende Messergebnisse verwiesen wird.

Ein Urteil ist für heute nicht zu erwarten.

VfGH prüft Rauchverbot