© Kevin Kada

Chronik Österreich
09/29/2020

Kärntner Pendlerstudie bestätigt: Pkw meist alternativlos

Kärnten bei Öffis bundesweit Schlusslicht. Nutzung scheitert für Pendler oft an Taktung.

Der öffentliche Verkehr in Kärnten wird zwar immer erschwinglicher, jedoch ist er nach wie vor gegenüber dem Auto chancenlos. Das ist das Fazit einer von der Kärntner Arbeiterkammer in Auftrag gegebenen Pendlerstudie. Eines der Hauptprobleme im südlichsten Bundesland sind die Zersiedelung und eine zu geringe Taktung der öffentlichen Verkehrsmittel.

Nur 58 Prozent der Kärntner können ein regionales Zentrum innerhalb von 30 Minuten mit den Öffis erreichen hier ist das Bundesland Schlusslicht im Österreichvergleich. Eine Verbesserung der öffentlichen Erreichbarkeit wäre wünschenswert, würde den Pendlern auch Geld sparen, sei aber wegen der Siedlungsstruktur schwer zu bewerkstelligen, analysiert Joanneum-Research Studienautor Eric Kirschner. Daher soll man beim Ausbau des öffentlichen Verkehrs priorisieren und in erster Linie für eine bessere Anbindung der Bezirkshauptstädte an den Zentralraum Klagenfurt und Villach sorgen. Diese Verbesserung bedeute hier vor allem eine weit bessere Taktung.

Aufschwung in Sicht

Was die Erreichbarkeit des Arbeitsplatzes betrifft, liegt Kärnten bundesweit im Mittelfeld. 95 Prozent aller Befragten schaffen es in 40 Minuten zu ihrem Arbeitsplatz.

Laut Prognose der Studie wird die Fertigstellung des Koralmtunnels zu einem Beschäftigungswachstum in Unterkärnten führen. „Mobilität im Sinne von Bewegungsfreiheit ist ein wichtiger Standortfaktor “, bekräftigte Kärntens Landeshauptmann Peter Kaiser(SPÖ). Kärntens AK-Präsident Günter Goach will nach der Einführung des 1-2-3-Tickets bei der Arbeitnehmerförderung Schwerpunkte setzen.

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