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Hipp-Erpressung: Sichergestelltes Rattengift ähnlich zu Glas-Inhalt

Vergleichsgutachten liegt vor; Verdächtiger ist noch bis mindestens 19. Juni in Untersuchungshaft.
Ein Glas Hipp Karotten mit Kartoffeln Brei wird mit einem Löffel entnommen und von einer Hand gehalten.

Im Fall des Erpressungsversuchs gegen den deutschen Babykosthersteller Hipp liegt das Vergleichsgutachten zu dem im Glas enthaltenen Rattengift und zu jenem, das an der Wohnadresse des Verdächtigen sichergestellt wurde, vor.

Die Staatsanwaltschaft Eisenstadt bestätigte auf APA-Anfrage einen Bericht des ORF Burgenland, wonach das Mittel "in Konzentration und Verhältnis vergleichbar" sei. Ein Beweis, dass es sich um dasselbe Gift gehandelt habe, sei dies jedoch nicht.

Der 39-jährige Verdächtige befindet sich seit Anfang Mai und zumindest bis 19. Juni in der Justizanstalt Eisenstadt in Untersuchungshaft. Ermittelt wird gegen ihn wegen versuchter schwerer Körperverletzung, versuchter schwerer Erpressung sowie Urkundenfälschung.

Kein Beweis, aber ein Indiz

Laut dem nun vorliegenden Gutachten zum Gläscheninhalt handle es sich bei dem aufgefundenen Rattengift um ein Mittel, das "in Konzentration und Verhältnis vergleichbar" mit jenem sei, das sich auch in der manipulierten Babynahrung befand. Dies sei kein Beweis, aber ein weiteres Indiz, hieß es aus der Staatsanwaltschaft.

Das im Burgenland im April sichergestellte, manipulierte Hipp-Gläschen wurde bereits untersucht und dabei festgestellt, dass das darin enthaltene Rattengift nicht lebensgefährlich gewesen wäre. Die Dosis war laut dem Gutachten aber hoch genug, um gesundheitsschädliche Auswirkungen zu verursachen. Der gebürtige Slowake war dann am 2. Mai im Bundesland Salzburg festgenommen worden. Er bestreitet, mit der Tat etwas zu tun zu haben.

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