Preis-Sprung: E-Zigaretten und Nikotinbeutel werden ab April teurer

Ab dem 1. April erhöhen sich die Preise für E-Zigaretten und Nikotinbeutel. Beide Produkte unterliegen ab dann der Tabaksteuer. Der Vertrieb wird eingeschränkt.
Woman Chewing Wet Moist Nicotine Product

Die Preise für Zigaretten sind innerhalb nur eines Jahres um rund zehn Prozent gestiegen. Ab dem 1. April werden auch E-Zigaretten und Nikotinbeutel (Pouches) teurer. Der Grund: Beide Produkte unterliegen künftig ebenfalls der Tabaksteuer. 

Diese wird auf die jeweilige Menge berechnet und dürfte voraussichtlich etwa zehn Prozent des bisherigen Nettopreises ausmachen. Entsprechend ist damit zu rechnen, dass die Hersteller ihre Preise anpassen. Ziel der Maßnahme ist es, den Konsum von Nikotinprodukten zu reduzieren.

Weitere Steuererhöhungen folgen

Konkret bedeutet das: Nikotinbeutel bekannter Marken wie Thunder oder Zyn verteuern sich um etwa 50 Cent pro Packung. Gleichzeitig ändert sich auch der Vertrieb. Ab April sind diese Produkte nur noch in Tabaktrafiken sowie bei speziell lizenzierten Händlern erhältlich, da sie in das österreichische Tabakmonopol aufgenommen werden. Der bislang kaum eingeschränkte Onlinehandel, insbesondere bei den Pouches, wird damit weitgehend unterbunden.

Doch das ist erst der Anfang. Weitere Steuererhöhungen für E-Zigaretten und Nikotinbeutel sind bereits für Februar 2027 und 2028 geplant. Auch klassische Zigaretten und erhitzter Tabak bleiben von diesen Maßnahmen nicht verschont: Hier wird die Steuer bis 2028 schrittweise angehoben. Insgesamt rechnet der Staat damit, durch die Einbeziehung dieser Produkte bis zum Jahr 2029 zusätzliche Einnahmen von rund 500 Millionen Euro zu erzielen.

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