Am 24. November ist Wahltag

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Chronik Österreich
11/16/2019

Die Steiermark wählt: Was wir noch fragen wollten ...

Sechs Spitzenkandidaten, sechs höchst unpolitische Themen - denn es gibt auch ein Leben außerhalb der Politik.

von Elisabeth Holzer

Wohin ging Ihre erste Urlaubsreise ohne Eltern? Wer hat bezahlt?

Hermann Schützenhöfer, ÖVP: Die erste Urlaubsreise ging – wie bei vielen anderen auch -  nach Lignano. Bezahlt wurde sie selbst.

Michael Schickhofer, SPÖ: Mit 16  ging es nach New York,  dann sieben Wochen zur Arbeit bei Magna, Kanada. Einen Teil haben meine Eltern zugeschossen, einen Teil habe ich erarbeitet.

Mario Kunasek, FPÖ: Ich habe die Reise selbst bezahlt und sie ging nach Jesolo.

Sandra Krautwaschl, Grüne: Nach Sardinien mit der Fähre von Livorno. Gezahlt habe ich selbst mit dem Geld vom Ferialjob.

Claudia Klimt-Weithaler, KPÖ: 1991 nach Griechenland, mit Rucksack und Schlafsack. Bezahlt habe ich selbst.

Niko Swatek, NEOS: Eine Physik-Studierenden-Konferenz in Ungarn, selbst bezahlt durch Sommerpraktika.

Welchen Beruf würden Sie ausüben, wären Sie nicht Politiker?

Schützenhöfer: Vielleicht nach der kaufmännischen Lehre ein Geschäft eröffnet? Oder ich hätte meine journalistische Ader ausgelebt und würde Fragen stellen statt beantworten.

Schickhofer:Dann wäre ich bei Magna geblieben und würde jetzt E-Autos bauen.

Kunasek: Ich wäre Berufssoldat.

Krautwaschl: Dann wäre ich weiterhin Physiotherapeutin – den Beruf über ich ja jetzt auch noch aus.

Klimt-Weithaler: Ich wäre Kindergartenpädagogin.

Swatek: Technischer Physiker, am liebsten in der Automobilindustrie, um die Antriebstechnologien der Zukunft zu entwickeln.

Welches Auto besitzen Sie privat? Wie viele Kilometer liegen Sie selbst damit zurück?

Schützenhöfer: Einen VW Golf. Wieviele Kilometer ich im Jahr fahre kann ich nicht genau sagen, es sind allerdings nicht allzu viele.

Schickhofer: Privat besitze ich einen Acht-Sitzer-Familienbus, da ich dreifacher Vater bin und Oma und Opa oft mit dabei sind. Selbst fahre ich rund 10.000 Kilometer pro Jahr.

Kunasek: Jeep Cherokee, Baujahr 1997. Wie viele Kilometer ich selbst fahre, kann ich nicht genau sagen, es werden einige Tausend sein.

Krautwaschl: Wir teilen uns ein Auto mit einer befreundeten Familie. Ich selbst fahre sehr selten damit, da ich die Wege im Alltag  mit Öffis bzw. dem Fahrrad zurücklege.

Klimt-Weithaler: Ich besitze einen Renault Scenic. Wie viele Kilometer ich zurücklege, weiß ich nicht.

Swatek: Ich habe kein Auto und fahre öffentlich oder mit dem Rad.

Welchen Sport betreiben Sie regelmäßig?

Schützenhöfer: Soweit es die Zeit erlaubt, gehe ich gerne wandern. Wenn weniger Zeit ist, gehe ich in der Früh zu Fuß die Mur entlang ins Büro. Da kommt auch mit Leuten ins Gespräch.

Schickhofer: Ich gehe sehr gerne laufen, da kann ich vom doch manchmal stressigen Alltag abschalten. Wenn der erste Schnee fällt, bin ich auch gern auf der Piste.

Kunasek: Leider derzeit keinen.

Krautwaschl: Laufen.

Klimt-Weithaler: Yoga.

Swatek: Als Steirer gehe ich natürlich gerne wandern. Wenn viel Zeit bleibt auch gerne eine Runde Tennis.

Welches Gericht kochen Sie persönlich am liebsten?

Schützenhöfer: Ich esse (leider) lieber, als ich koche.

Schickhofer: Da bin ich klassisch – ein Steak am Grill ist einfach das Beste.

Kunasek: Steak.

Krautwaschl: Lasagne, aber am liebsten lasse ich mich bekochen.

Klimt-Weithaler: Vegetarisches Chilli.

Swatek: Eierspeis' mit Kernöl.

An welchen Kindheitsstreich erinnern Sie sich?

Schützenhöfer: Meine Familie hat  im Pfarrhof gewohnt. Einmal habe ich dem Pfarrer die Zigaretten stibitzt, weil ältere Ministranten mich dazu angestachelt haben.

Schickhofer: Wir haben den Nachttopf der Oma versteckt.

Kunasek: Die Klassiker -  ich habe Sachen versteckt und manchmal jemanden erschreckt.

Krautwaschl: Als wir eine sehr unbeliebte Geschichtelehrerein eine ganze Schulstunde lang mit einem abgehenden Wecker beschäftigt haben.

Klimt-Weithaler: An keinen.

Swatek: Verstecken spielen ohne den anderen jemals zu suchen.