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Chronik Österreich
01/27/2020

Coronavirus: Zwei Österreicher in betroffener Provinz Hubei

Beide Männer wollen ausreisen, sie werden von der Botschaft unterstützt. Sie weisen zudem keine Krankheitssymptome auf.

In der vom Coronavirus stark betroffenen zentralchinesischen Provinz Hubei befinden sich derzeit zwei Österreicher. Die beiden Männer wollen zurück nach Österreich. "Die Reisenden werden bei ihrem Ausreisewunsch von der österreichischen Botschaft unterstützt", sagte Außenministeriumssprecher Peter Guschelbauer am Montag.

Die beiden Männer haben laut Guschelbauer "einmal einen beruflichen und einmal einen privaten Background" für ihre Reise nach China und haben sich temporär in der Provinz Hubei aufgehalten. Sie weisen demnach keinerlei Krankheitssymptome auf.

Unterdessen wurde am Montag bekannt, dass die deutsche Bundesregierung erwägt, ausreisewillige Deutsche aus China auszufliegen. Eine mögliche Evakuierung der rund 90 in Hubei aufhältigen Personen werde in Betracht gezogen, sagte Außenminister Heiko Maas (SPD) am Montag in Berlin. Andere Länder wie Frankreich und die USA haben solche Rückholaktionen bereits in die Wege geleitet. "Wir arbeiten sehr eng mit den europäischen Partnern zusammen", sagte Guschelbauer in Bezug auf die Heimreise der beiden Österreicher.

Insgesamt halten sich derzeit rund 3.000 Österreicher in China auf. Davon sind rund 2.300 Auslandsösterreicher und rund 700 Touristen. Das Außenministerium rät von nicht notwendigen Reisen in die zentralchinesische Provinz Hubei ab. Für Hubei gilt ein hohes Sicherheitsrisiko (Sicherheitsstufe 3).

 

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