Vorab-Kontrolle: Erste Besichtigung der Polizei am Beachvolleyball-Gelände

© Kurier / Jeff Mangione

Chronik Österreich
08/03/2020

Bei Festnahme in Vorarlberg löste sich ein Schuss

Der Schuss kam aus einer Langwaffe des Festgenommenen. Zwei Polizisten erlitten leichte Verletzungen.

Bei der Festnahme eines 43-jährigen Mannes am Sonntagabend in Bregenz hat sich aus der Waffe des 43-Jährigen ein Schuss gelöst. Zwei Polizisten wurden durch Splitter leicht verletzt, der 43-Jährige blieb unverletzt, informierte die Polizei. Warum sich der Schuss löste, werde im Rahmen einer waffentechnischen Untersuchung und weiteren Ermittlungen untersucht, hieß es.

Nach einem Notruf, wonach eine Frau von einem Mann mit einer Schusswaffe bedroht werde, begaben sich kurz nach 19.00 Uhr zwei Polizeistreifen zum genannten Ort. Der amtsbekannte 43-Jährige, gegen den ein aufrechtes Waffenverbot besteht, stand im Eingangsbereich und hatte eine Langwaffe umgehängt.

Am Boden fixiert

Erst nach mehrmaliger Ansprache folgte er der Aufforderung, die Hände hochzunehmen und sich hinzulegen. Als der 43-Jährige anschließend am Boden fixiert wurde, traf die Mündung der Langwaffe senkrecht auf dem Steinboden auf, dabei löste sich der Schuss. Gesplitterte kleine Steinfragmente verletzten zwei Polizisten an Hals und Arm sowie im Gesicht, sie wurden ambulant im Spital behandelt.

Beim 43-Jährigen wurde außer der Langwaffe auch eine Gaspistole sichergestellt, er wird wegen gefährlicher Drohung und nach dem Waffengesetz angezeigt. Nach Abschluss der Erhebungen wurde der Mann wieder auf freien Fuß gesetzt.

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