Bauernregeln im Februar: Was uns im Frühjahr erwartet
Statt exakten Wetterprognosen haben sich die Menschen früher stark auf Naturbeobachtungen verlassen. (Symbolbild)
Im Februar beginnt die Natur, sich vom kalten Winter zu erholen: Zwar ist der Frühling noch nicht in greifbarer Nähe, dennoch bereitet sich die Landwirtschaft langsam auf die Saison vor. Volkstümlich wird der zweite Monat im Kalender auch als Hornung bezeichnet, weil das Vieh zu dieser Zeit hornt. Die wichtigsten Lostage im Februar sind der 2. Februar, bekannt als Mariä Lichtmess. "Wenn es Lichtmess stürmt und schneit, ist der Frühling nicht mehr weit."
Regen am Valentinstag
Der 3. Februar sagt bereits einiges über die Ernte aus: "Sankt Blas ohne Regen, folgt guter Erntesegen." Sollte laut Bauernregeln am 6. Februar die Sonne scheinen, "bringt der Sommer guten Klee". Regnet es am 14. Februar, dem Valentinstag, wird es eine schlechte Ernte geben: "Regen zu Valentin macht die halbe Ernte hin." Ab dem 18. Februar sagt der Bauernkalender, dass der Frost langsam nachlassen kann: "Der Simon zeigt mit seinem Tage, der Frost ist nicht mehr lange Plage."
Winter bis April?
Sinken die Temperaturen am 22. Februar, werden die nächsten Wochen ebenso kühl: "Wenn’s an Petri Stuhlfeier kalt, die Kält’ noch 40 Tage halt." Auch der 24. Februar, der Matthias-Tag, spielt in der Landwirtschaft eine wichtige Rolle: "Tritt Matthias stürmisch ein, kann’s bis Ostern Winter sein."
Wenn diese Bauernweisheit stimmt, könnten uns die winterlichen Temperaturen noch bis April erhalten bleiben.
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