Anschlag auf Zeugen Jehovas: Hausdurchsuchung bei verdächtigem Ex-Mitglied

Anschlag auf Zeugen Jehovas: Hausdurchsuchung bei verdächtigem Ex-Mitglied
Bei dem Rohrbombenanschlag auf die Glaubensgemeinschaft von August gibt es eine erste Spur. Mögliche Motive: Liebe und Hass.

Es ist ein Freitag im August, der den Parkplatz des Königreichssaals der Zeugen Jehovas in Leibnitz zu einem Tatort machen soll.

Während einer Gebetsstunde der Glaubensgemeinschaft ertönt ein lauter Knall. Ein Sprengsatz am geparkten Auto einer Frau detoniert, wenig später startet ein Mann nach der Zusammenkunft der Zeugen Jehovas sein Fahrzeug, während der Fahrt detoniert auch ein Sprengsatz an seinem Pkw.

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Für die Polizei ist rasch klar: Es handelt sich um keinen Böller, sondern um "eine professionelle Konstruktion, die wir nicht auf die leichte Schulter nehmen", wie es damals heißt. Laut KURIER-Informationen soll es sich um Rohrbomben gehandelt haben. Nur eine Fehlkonstruktion dürfte Schlimmeres verhindert haben.

Dann wird es ruhig um den Fall, doch nun dürfte es eine erste heiße Spur zu einem Verdächtigen geben, inklusive Hausdurchsuchung, wie die Staatsanwaltschaft Graz bestätigt.

Lesen Sie im Folgenden:

  • Wer ein möglicher Hauptverdächtiger sein könnte
  • Warum ihn offenbar unerfüllte Liebe antrieb
  • Was ein Profiler mit dem Fall zu tun 

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