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Nach Aufenthalt in Uganda: Frau mit Ebola-Verdacht von Linz nach Wien überstellt

Die Frau wurde am Mittwoch mit Krankheitssymptomen stationär in Linz aufgenommen. Mittlerweile wurde sie nach Wien überstellt.
Eine Person in Schutzkleidung und Schutzbrille vor einem Zelt mit einem roten Kreuz.

Eine am Montag aus Uganda zurückgekehrte Frau ist in Oberösterreich zur Abklärung etwaiger Ebola-Symptome in einem Spital aufgenommen und isoliert worden. Das teilten die Landessanitätsdirektion und die Bezirkshauptmannschaft Urfahr-Umgebung am Mittwoch mit. Eine erste Blutprobe habe kein Vorhandensein einer Ebola-Infektion gezeigt, dieser vorläufige Befund müsse aber noch durch eine zweite Probe bestätigt werden. Diese wird am Freitag abgenommen, weil zwischen erster und zweiter Probe 72 Stunden liegen müssen.

Die Person soll am Mittwoch aufgrund ihrer Krankheitssymptome zur stationären Abklärung bei den Barmherzigen Schwestern in Linz aufgenommen worden sein. Da sie am Montag aus Uganda zurückgekehrt sei, welches derzeit von dem aktuellen Ebola-Ausbruch betroffen ist, sei sie entsprechend den medizinischen Leitlinien isoliert und behandelt worden. Solange die Ergebnisse der zweiten Blutprobe ausstehen, bleibe sie in isolierter Spitalsbehandlung.

Frau nach Wien überstellt

Laut Behandlungsteam sei der Gesundheitszustand der betroffenen Person stabil. Sie wurde im Lauf des Donnerstagvormittags mittels Infektionstransport in eine Spezialklinik nach Wien überstellt. Dort soll sie bereits angekommen sein.

Die Gesundheitsbehörden haben Mittwochabend das Kontaktpersonenmanagement in die Wege geleitet. Mit Details halten sich die Behörden bedeckt, sie berufen sich auf den Datenschutz.

Im Zusammenhang mit dem aktuellen Ebola-Ausbruch zählt die Demokratische Republik Kongo mittlerweile mehr als 900 Verdachtsfälle und mehr als 200 Tote. Aus dem Nachbarland Uganda gibt es keine Zahlen. Die WHO rechnet damit, dass sich die Lage in den afrikanischen Ländern weiter zuspitzen wird. Ebolafieber ist eine ansteckende und lebensbedrohliche Infektionskrankheit. Der aktuelle Ausbruch ist besonders schwer einzudämmen, weil es für den seltenen Bundibugyo-Typ bislang weder einen Impfstoff noch eine spezielle Therapie gibt.

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