Trockenheit, Lohnerhöhungen und Inflation führen zu höheren Lebensmittelpreisen
Landwirtschaftskammerpräsident Franz Waldenberger (li.), Robert Pichler (Wirtschaften am Land), Efko-Chef Thomas Krahofer (re.)
Thomas Krahofer, Chef der Efko-Gruppe (Efko, Machland, Vitana, Geißlmayr) mit 670 Mitarbeitern, sieht 2026 als „herausforderndes Jahr“.
„Der Grund ist ganz einfach: Es regnet nicht“, sagt Krahofer im Gespräch mit dem KURIER. Es seien Ernteschäden zu erwarten, die die Produkte teurer machen.
Es werde im Herbst Preiserhöhungen geben, wobei Krahofer keine näheren Angaben dazu macht. Krahofer ist seit 2023 Efko-Chef. Notwendige Preiserhöhungen würden sich aber allein aus den KV-Erhöhungen sowie der Inflation ergeben. 2025 hat die Efko einen Umsatz von 197,7 Millionen Euro erwirtschaftet. Für heuer rechnet Krahofer mit einem „leichten Plus“. Sorgen bereiten ihm neue Vorschriften (etwa gegen sogenanntes „Greenwashing“), „die einen extremen bürokratischer Aufwand mit sich bringen“. Neuigkeiten gibt es bei den Investitionen. So laufen Verhandlungen über ein neues Frischezentrum in Hinzenbach. Baubeginn soll 2027 sein; die Investitionssumme liegt im zweistelligen Millionenbereich. 2023 hat Efko bereits in Niederösterreich in ein Vitana-Frischezentrum 23 Millionen Euro investiert. Die Efko-Gruppe verarbeitet jährlich über 80.000 Tonnen Sauergemüse.
Kommentare