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Chronik Oberösterreich
01/15/2021

Tödlicher Faustschlag an Linzer Bim: 24 Monate Haft

Anklage lautet auf Körperverletzung mit tödlichem Ausgang. 17-Jähriger gab an in Notwehr gehandelt zu haben.

Ein 17-Jähriger, der einem 38-Jährigen an einer Linzer Straßenbahnhaltestelle einen tödlichen Faustschlag versetzt haben soll, ist am Freitag im Landesgericht Linz zu zwei Jahren bedingter Haft verurteilt worden. Der Schuldspruch erfolgte wegen Körperverletzung mit tödlichem Ausgang. Sowohl Verteidigung als auch Staatsanwaltschaft gaben keine Erklärung ab, das Urteil ist somit nicht rechtskräftig.

Der Vorfall hatte sich am 5. Juni des vergangenen Jahres ereignet. Der damals noch 16-Jährige erzählte, dass das spätere Opfer schon kurz zuvor in einem Lokal an der Donaulände ihm und seinen drei Freunden durch aggressives Verhalten aufgefallen sei.

Schlag ins Gesicht

Als das Quartett später bei einer Haltestelle am Hauptplatz auf eine Straßenbahn wartete, sei der 38-Jährige dort aufgetaucht und habe zu schimpfen begonnen. Er habe damit gerechnet, dass der Mann ihn beim Einsteigen in die Straßenbahn von hinten angreifen würde. Deshalb habe im ins Gesicht geschlagen.

Sein Opfer stürzte rücklings zu Boden und stieß mit dem Hinterkopf auf den Asphalt. Einige Tage später starb der Mann im Spital. Der Angeklagte und sein Anwalt argumentierten vergeblich, er habe in Notwehr gehandelt.

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