Spanien ist klarer Favorit
Spanien ist für die Oberösterreicher Favorit für den WM-Titel
Die 23. Fußball-Weltmeisterschaft neigt sich dem Finale zu, das heute um 21 Uhr ausgespielt wird.
Von ursprünglich 48 Teams sind zwei übrig geblieben: Spanien und Argentinien. Der KURIER hat sich umgehört: Die Tipps schlagen mehrheitlich nach einer Seite aus. Er tendiere eher zu Spanien, sagt LASK-Coach Dietmar Kühbauer Aber in einem Finale würden viele Faktoren eine Rolle spielen: „Du musst über 90 beziehungsweise 120 Minuten voll bei dir sein. Die Mannschaft, der das besser gelingt, wird sich am Ende verdient den Titel sichern.“
SV Ried-Trainer Mario Despotivic
„Es wird ein knappes Spiel“, vermutet Mario Despotovic, der Neue auf der Trainerbank der SV Ried. Er setzt auf Spanien. „Sie werden mehr Ballbesitz haben, und für Argentinien wird es schwierig sein, Zugriff zu erzeugen.“ „Ein episches Finale“ erwartet Michael Köllner, Cheftrainer von Blau-Weiß Linz: „Es treffen die beiden mental besten Teams der WM aufeinander.“ Spaniens Qualität mit und ohne Ball werde letztendlich den Ausschlag geben – 1:0. Worauf sich Köllner besonders freut: „Wir dürfen noch einmal Lionel Messi in so einem Match erleben.“
Vanessa Hörmanseder
Vanessa Hörmanseder hat als Kapitänin die SPG Wallern/Krenglbach zum Meistertitel in der LT1 OÖ Liga samt Aufstieg in die Zweite Frauen-Bundesliga geführt. Sie tippt auf ein 0:0, in der Verlängerung sollte Spanien das entscheidende Tor gelingen. „Die Mannschaft hat über das ganze Turnier eine konstante Leistung gebracht, bleibt immer geduldig und kontrolliert.“ „Die Spanier haben die richtige Balance zwischen Spielfreude und Reife gefunden“, begründet Eveline Pupeter, Vorstandsmitglied von Blau-Weiß Linz, ihren 1:0-Tipp. „Erzielen sie erneut das erste Tor, werden sie durch eigenen Ballbesitz die bisher so starke Schlussoffensive der Argentinier ausbremsen können.“
Franz Gasselsberger
Landeshauptmann Thomas Stelzer ist bekennender LASK-Fan, das Fußballherz von Oberbank-Generaldirektor Franz Gasselsberger schlägt hingegen für die SV Ried. Einträchtig favorisieren sie jedoch die Spanier. „Sie haben speziell gegen Frankreich und auch gegen Österreich sowohl offensiv als auch defensiv extrem stark gespielt“, sagt Stelzer, ohne sich auf ein Ergebnis festzulegen. Gasselsberger tippt auf 3:1. „Die Spanier sind spielerisch, technisch, kämpferisch überlegen, müssen aber Messi in den Griff kriegen.“ Auf ihn sei bei den Argentiniern alles zu sehr zugeschnitten, was sie berechenbar mache. Fußballverbandspräsident Stefan Sandberger rechnet ebenfalls mit einem 3:1-Sieg der Spanier: „Weil sie wie ein perfekt eingespieltes Orchester agieren – geleitet von einem wunderbaren Dirigenten namens Rodrigo!“
Einer der beiden Kapitäne wird die Trophäe in den Nachthimmel von New Jersey stemmen dürfen. Davor müssen sich die neuen Weltmeister noch vom Präsidentenduo Gianni Infantino & Donald Trump beglückwünschen lassen – die womöglich unangenehmste Hürde auf dem Weg zum Titel.
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