Prozess in Linz: 16-jähriger Schüler soll IS-Ideologie an Schule propagiert haben

Fotos von Bombenanschlägen und Waffen, das Zeigen von Tötungsvideos: Der 16-Jährige kann bis zu fünf Jahre Haft bekommen.
Ein Polizist trägt eine taktische Ausrüstung mit einer österreichischen Flagge auf einer Tasche.

Er hat schon einige Verhandlungen hinter sich, seit mehr als einem Jahr beschäftigt der Fall des 16-jährigen Schülers das Gericht.

Der Jugendliche muss sich am Montag am Landesgericht Linz verantworten: Er soll Mitglied der Terrororganisation Islamischer Staat (IS) gewesen sein und deren Ideologie aktiv an seiner Schule verbreitet haben. Die Anklage wiegt schwer: Es drohen bis zu fünf Jahre Haft.

Der 16-jähriger Schüler soll laut Staatsanwaltschaft zwischen Herbst 2023 und Anfang Juli 2024 in Wels und anderen Orten aktiv gewesen sein.

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