Pride-Fahne in Linz angezündet: Polizei ermittelt
Die Polizei ermittelt zur angezündeten Regenbogenfahne.
Der Juni steht ganz im Zeichen des Regenbogens: Dass das noch immer vielen Menschen nicht passt, verdeutlicht der jüngste Vorfall aus Linz. In der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag wurde die Pride-Fahne, die an der Fassade des Volkshauses Bindermichl - ein Veranstaltungszentrum der Stadt Linz - gehisst war, angezündet.
Die Polizei ermittelt nun im Falle des Vandalenakts.
Vizebürgermeisterin Karin Leitner (SPÖ) reagiert Donnerstagvormittag auf den Vorfall: „Mich macht betroffen und wütend, wenn in unserer Stadt mit einer Regenbogenfahne ein Symbol für Rechte, Respekt und Sichtbarkeit angezündet wird. Genau diese Werte sind für Linz unverhandelbar.“
Vielfalt und Gleichberechtigung in Linz unverhandelbar
Hier sei nicht einfach fremdes Eigentum beschädigt worden. Wer eine Regenbogenfahne anzünde, sende die Botschaft: Queere seien hier nicht willkommen. „Genau dem widersprechen wir mit aller Klarheit.“
Die Regenbogenfahne steht für Vielfalt, Gleichberechtigung und die Sichtbarkeit von LGBTIQ+-Menschen. Leitner weiter: „Wer sie zerstört, richtet sich gegen Menschen, die in unserer Stadt frei, sicher und respektiert leben wollen. Hass, Ausgrenzung und Einschüchterung haben in Linz keinen Platz.“
Linzer Pride am 27. Juni
Gerade solche Vorfälle zeigen, warum es wichtig ist, immer wieder klare Zeichen zu setzen. Linz stehe solidarisch an der Seite der LGBTIQ+-Community: „Daher freue ich mich umso mehr darauf viele Menschen, die diese Werte für alle verteidigen wollen, auf der Linzer Pride zu sehen“, so die Vizebürgermeisterin.
Die Linzer Pride findet am Samstag, 27. Juni, statt, die große Demonstration startet um 14 Uhr beim Volksgarten.
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