Preisaufsicht in OÖ: 242 Verstöße bei Kontrollen
Der Preis auf dem Schild muss mit jenem auf dem Kassazettel übereinstimmen.
Spezial-Aktionen, Rabatte bis zu 70 Prozent, Online-Angebote und digitale Preisschilder. Sich beim Einkauf im Informationsdschungel zurechtzufinden, ist kein Kindergeburtstag.
Damit auch alles korrekt abläuft, ist die Preisaufsicht in den verschiedensten Branchen und Geschäften unterwegs und kontrolliert, ob alles mit rechten Dingen zugeht.
In Oberösterreich legte Umwelt- und Klimalandesrat Stefan Kaineder, Grüne, der auch für den Konsumentenschutz zuständig ist, nun die Bilanz des Vorjahres vor: Zwei Aufsichtsorgane führten insgesamt 2.366 Kontrollen durch. Dabei wurden 242 Verstöße festgestellt.
Rund die Hälfte davon konnte mit Beratungen direkt vor Ort geklärt werden, die andere Hälfte wurde an die Bezirkshauptmannschaft gemeldet, die als Konsequenz Geldbußen verhängen kann.
Vollständig & gut leserlich
Aber was wird überprüft? Es geht unter anderem darum, dass überhaupt Preise angeschrieben sind, um die gute Leserlichkeit und die Vollständigkeit aller Angaben auf dem Preisschild. Außerdem müssen die Infos bei den Waren mit jenen auf dem Kassazettel übereinstimmen.
Transparenz als Muss für Kundinnen und Kunden.
19 Branchen werden dabei unter die Lupe genommen, darunter der Lebensmittelhandel, Apotheken und Drogerien, Christkindlmärkte, Bäder und Badebuffets und Tankstellen und Autobahnraststätten. „Gerade in Zeiten der Teuerung müssen sich Konsumentinnen und Konsumenten darauf verlassen können, dass Preise nachvollziehbar und korrekt sind“, so Landesrat Kaineder.
Seit 18 Jahren wird vom Konsumentenschutzressort auch das oö. Preisradar mit Daten befüllt. Öffentlich einsehbar kann die Preisentwicklung bei 17 besonders gebräuchlichen Lebensmitteln in acht großen Supermarktketten in OÖ verglichen werden.
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